Women Speaker Foundation vertritt Sheryl Sandberg

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Sheryl Sandberg machte Googles Anzeigengeschäft profitabel und sorgte dafür, dass Facebook begann Geld zu verdienen. Sie ist dort seit 2008 die Nummer zwei nach Mark Zuckerberg. Bevor er sie holte, hatte Facebook 70 Millionen Mitglieder und verbrannte Geld, heute sind es 700 Millionen… Sheryl Sandberg ist laut dem Ranking dieses Jahres von Forbes auf Platz 10 von „The World’s 100 Most Powerful Women“. Im Co-Vorsitz des World Economic Forum in Davos war sie die einzige Frau neben fünf Männern.

Working Mum und Role Model

Als „Working Mum“ ist Sandberg das Role Model schlechthin und engagiert sich weltweit für mehr Frauen in Führungspositionen. Auf einer TED Conference, der Tech-Variante von Davos, nannte sie folgende Zahlen: Von 190 Staatsoberhäuptern seien nur neun Frauen, lediglich 13% alle Parlamentsmitglieder auf der Welt sind weiblich und der Anteil von Frauen in C-Level Positionen, Board und Führung in der Wirtschaft stagniere seit 2002 bei 15-16%.

Für Sandberg sind es in erster Linie die inneren Barrieren, die Frauen davon abhalten trotz mindestens gleichwertiger akademischer Abschlüsse ebenso erfolgreich Karriere zu machen wie Männer und ganz nach

oben zu kommen. Dazu gehört das schlechte Gewissen der berufstätigen Mütter ihren Kindern gegenüber, unter dem sie selbst auch leide, genauso wie die klassische Rollenverteilung, die beide, Männer und Frauen, in ihrer Sozialisierung internalisiert haben – und als Eltern leben.

„Lean in“

Der Titel ihres neuen Buches „Lean in“ ist Programm und fordert Frauen dazu auf, ihre Karriere aktiv selbst voran zu treiben. Ein Klassiker: 57% der Männer aber nur 7% der Frauen, die einen neuen Job anfangen, haben ihr Gehalt selbst verhandelt. Sandberg gibt Frauen den Rat „dranbleiben und nicht aufhören die Hand zu heben“ – und damit meint sie insbesondere auch jene Frauen, die sich schon in dem Moment „zurücklehnen“, in dem sie darüber nachdenken ein Kind zu bekommen. Nur, um später wirklich in den Job zurück kehren zu wollen, sollte man es bis zur Geburt des Kindes zu einem Job gebracht haben, der wirklich spannend und eine Herausforderung ist. Wofür sollte man sich sonst jeden Morgen von seinen Kindern trennen? Eine weitere Grundregel lautet, große Sorgfalt bei der Auswahl des Vaters der Kinder walten zu lassen: er müsse ein richtiger Partner sein und gleichberechtigt Kinder und Haushalt versorgen.

„Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?“

„Lassen Sie es nicht zu, dass Ihre Sehnsüchte von Ihrer Angst besiegt werden!“, rief Sheryl Sandberg Absolventinnen des Barnard-Colleges zu. Ihre postfeministische Haltung wird auch von vielen Frauen kritisiert, vor allem, weil sie die Widerstände in der Gesellschaft als weniger wichtig einschätzt und ihr entscheidender Appell an die Frauen eben das eigene, individuelle Handeln adressiert: „Lean in!“ Aber sie hat den Charme einer Position der Stärke: Wenn Frauen Karriere machen wollen und nicht freiwillig in der zweiten Reihe bleiben, dann wird sich die Welt auch verändern.

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Link zum TED Konferenz Video

 

Link zum Porträt im SZ-Magazin


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