Studie: Professionals definieren Erfolg

Status und Titel rangieren inzwischen auf Platz sieben und acht, als klarer Sieger wird die Work-Life Balance zum Top-Kriterium für die erfolgreiche Karriere (56%), weit vor Geld (45%), Anerkennung (42%) und Autonomie (42%) – bei Männern und Frauen. Für die Accenture Studie 2013 wurden 4.100 Männer und Frauen in großen und mittleren Unternehmen in 33 Ländern befragt, paritätisch durch alle Generationen.

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Die Prioritäten der Professionals scheinen sich zu verschieben: über 52% der Befragten gaben an, wegen negativer Auswirkungen auf die Work-Life Balance schon einmal einen Job gekündigt oder gar nicht erst angenommen zu haben.

Zwei Drittel der Männer und Frauen wollen alles, eine erfolgreiche Karriere und ein erfülltes Privatleben und das ist die gute Nachricht: die Themen Work-Life Balance und Flexibilität verlieren tendenziell den Status speziell „Frauenthemen“ zu sein. Dass nächste erfreuliche Ergebnis der Umfrage ist, dass immer mehr Frauen ihre Karriere selbst in die Hand nehmen. Gingen 2011 nur 44% aktiv in Gehaltsverhandlungen (Männer: 48%) waren es 2012 49% (Männer: 57%) und 2013 bereits 58% (Männer:64%) – vier von fünf waren damit erfolgreich. Allerdings haben 60% der Frauen noch nie aktiv das Gespräch über eine Beförderung gesucht.

Ein gravierender Unterschied zwischen Männern und Frauen bleibt weiterhin deutlich: Männer haben klare Karriereziele, jeder vierte beispielsweise möchte Vorstand werden, dagegen strebt nur jede 14. Frau an die Spitze des Unternehmens. Mein Fazit: Wir brauchen kein Ellenbogen-Coaching, was Frauen brauchen sind klare Ziele: Wo will ich in zwei, in fünf oder in zehn Jahren sein? Wir sollten diese Ziele definieren, konsequent verfolgen und den Weg nach unseren Prioritäten gestalten.


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