Gründerinnen-Studie 2014: Die Geheimnisse des Erfolgs

Frauen machen den Schritt in die Selbständigkeit seltener als Männer. Um genau zu sein: 13,3% aller Männer sind selbständig und nur 7,5% aller erwerbstätigen Frauen – freie Berufe nicht mitgezählt. Aber immerhin: ein Drittel aller 2012 aus der Taufe gehobenen Unternehmen sind von Frauen gegründet worden. Trotz des Fachkräftemangels und der relativ stabilen Beschäftigungssituation gab es 2012 laut IfM Bonn 346.000 Existenzgründungen (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie).

Branchenerfahrung und Führungskompetenz

Es gibt also ein nicht unerhebliches Gründungspotenzial bei Frauen. Die diesjährige Studie der HVB hat untersucht, was Gründerinnen erfolgreich macht. Insbesondere geht es hier um die Selbsteinschätzungen wirtschaftlich erfolgreicherer Top-Gründerinnen: Sie haben einen deutlichen Vorsprung an Berufserfahrung in der Branche in der sie gründen und waren vorher bereits Führungskräfte in anderen Unternehmen. Zwei Drittel sind Mütter und haben auch schon berufliche Pausen hinter sich.

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Aber was genau ist Erfolg?

Die Unternehmen der Top-Gründerinnen wachsen und machen Gewinn. Auf Platz 3 der wichtigsten Bausteine für den Erfolg nennen sie „Netzwerk und relevante Kontakte“. Platz 2 nehmen „Fach- und Branchenkompetenz“ ein. An 1. Stelle allerdings werden von den Top-Gründerinnen „die persönlichen Eigenschaften der Gründerin, ihr Temperament und ihr Charakter“ als ausschlaggebend für den nachhaltigen Erfolg genannt (50%). Aspekte, die den Erfolg belegen, sind für diese Gründerinnen neben dem wirtschaftlichen Erfolg vor allem die Entwicklung der eigenen Talente und Fähigkeiten (44%), das Umsetzen der eigenen Wertvorstellungen (44%) und die Möglichkeit, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen (40%). Fast ein Drittel aller Männer und Frauen, die in Deutschland ein Unternehmen gründen sind übrigens zwischen 45 und 64 Jahre alt (BMWi).


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