Frauen zählen:  #brandeins

Frauen sind in den Wirtschaftsmedien unterrepräsentiert – warum sollte das bei brand eins anders sein? Wirtschaftliche Macht und Besitz sind überwiegend in den Händen von Männern, über die hier eben auch berichtet wird. Das gleiche gilt für die Bühnen von Messen, Kongressen und Podiumsdiskussionen: Frauen sind weit weniger sichtbar. Interessant, dass die massive Kritik an diesen Verhältnissen nun ausgerechnet einen Titel trifft, der hier eher als positives Beispiel zu Buche schlägt, sowohl, was die Anzahl der Redakteurinnen als auch die weibliche Führung oder die Anzahl der Frauen, über die berichtet wird, angeht. Kann es sein, dass wir von Frauen in der Führungsrolle grundsätzlich mehr erwarten und einfordern als von Männern?

Nein, wir haben diese Diskussion mit all ihren Facetten noch lange nicht hinter uns gelassen: nur ganz langsam geraten die Verhältnisse in Bewegung und immer wieder gibt es Roll-backs. Dabei kann es eigentlich nicht mehr um „die Geschlechterdebatte“ gehen, sondern vielmehr geht es heute um einen notwendigen und grundlegenden Wertewandel, eine Veränderung, in deren Zentrum die Vielfalt steht, die unsere Gesellschaft innovativer, zukunftsfähig und fit für den Wettbewerb macht.


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