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Die Wahl des Duftes – eine Stilfrage

Im Dezember steigen die Umsätze der Parfümerien. Düfte sind gute Geschenke – wenn man den richtigen Riecher hat. Stilberaterin Katharina Starlay hilft bei der Auswahl und bei der eigenen Einordnung in den richtigen Dufttyp. Ihr Artikel erschien heute im manager magazin online:

13x18„Das Parfum ist das unsichtbare aber unübertreffliche Mode-Accessoire“ konstatierte schon Coco Chanel. Ihr berühmtester Duft „Chanel No. 5“ von 1921 ist bis heute ein Topseller und kann zu Recht als Jahrhundertduft bezeichnet werden.

Tatsächlich kann ein falsch gewähltes Parfum die Ausstrahlung eines Menschen stark gefährden und manche Aussage unglaubwürdig machen. „Ich bin diskret“ glaubt einem niemand, wenn die olfaktorische Kommunikation jegliche Diskretion vermissen lässt und in erster Linie vermittelt, dass jemand gehört, wahrgenommen und auch gerochen werden möchte.

Glaubwürdigkeit beginnt also bereits hier – und ein Duftgeschenk kommt umso besser an, als es den Typ des Empfängers berücksichtigt und zu ihm oder ihr passt. Dabei ist ein Parfum ein sehr persönliches Geschenk und überwiegend Menschen vorbehalten, die wir innerhalb der persönlichen Distanzzone von einer Armlänge kennen und einschätzen können. Genauso weit sollte übrigens ein persönlicher Duft wahrnehmbar sein – nicht weiter. Weiterlesen

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FRAGEN UND ANTWORTEN VON UND FÜR FRAUEN IM BUSINESS MIT KATHARINA STARLAY

Bescheidenheit ist keine Zier

Warum Eitelkeit die Karriere fördert

Katharina Starlay 72 dpi 22426

„Großartig siehst Du aus!“ Der unverhohlen bewundernde Blick des Jugendfreundes scheint Claudias Erscheinung fast zu streicheln. Er wandert von der elastisch-aufrechten Haltung über das gepflegte, durch Erfahrungslinien interessant gewordene Gesicht bis zur Kleidung und bleibt schließlich dort hängen. „So eine geschmackvolle, elegant angezogene Frau habe ich lange nicht mehr ausführen dürfen.“ Christian weiß, was er sagt – immerhin ist er seit vielen Jahren Topmanager in einem Großkonzern und hat internationalen Vergleich: Außerhalb von Deutschland trifft er nämlich oft auf Frauen im Business, die ihm auf gleicher Ebene begegnen, Frauen mit einer entspannten Eleganz, die an ihrer weiblichen Stärke keinen Zweifel lässt.

Und Claudia? Die kann im Moment der Begegnung, dreißig Jahre nach dem Abitur, mit diesem Kompliment so gar nicht umgehen. Auch ihre sehenswerte Karriere und das daraus gewachsene Selbstbewusstsein können nicht verhindern, dass sie auf das Kompliment mit der deutschesten aller Reaktionen antwortet:

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