W&V-Frauen-Netzwerk: Interview mit Regina Mehler

WSF-Gründerin Mehler: „Gemischte Teams funktionieren besser“

Ohne Männer geht es nicht. Auch die Frauen-Power hat da ihre Grenzen. „Innovationskraft durch Demokratisierung und Partizipation“ lautet daher das Motto des Women Speaker Foundation Summit 2015, bei dem am 7. und 8. Mai in Frankfurt am Main männliche und weibliche Manager zusammenkommen. Ziel ist es, durch einen höheren Anteil an Frauen in Führungsetagen für mehr größeren Unternehmenserfolg zu sorgen. Das W&V Frauen-Netzwerk sprach dazu mit Regina Mehler, Initiatorin des Summit

und Gründerin der Women Speaker Foundation.

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Frau Mehler, das Motto des Summit der WSF lautet dieses Jahr: Innovationskraft durch Demokratisierung und Partizipation. Was ist damit gemeint?

Für den diesjährigen Summit haben wir ein Thema gewählt, dass von Frauen wie Männern in Führung gleichermaßen Veränderung einfordert. Durch mehr Mitsprache von Mitarbeitern und Kollegen wird sich der Managementstil verändern. Diese Herausforderung wollen wir auf Augenhöhe diskutieren. Und dafür haben wir mit der Deutschen Bahn einen Partner gefunden, der geübt und versiert ist im Change Management. Wir sind gespannt auf die verschiedensten Blickwinkel, die sich in den Diskussionen ergeben werden.

Welches Interesse könnten Männer wohl daran haben, dass mehr Frauen in Führungsebenen aufsteigen – und ihnen dort Konkurrenz machen?

Veränderung bedingt in der Regel auch ein Neudenken. Und damit einhergehend braucht es Innovation. Wie in vielen Studien nachgewiesen wird, entwickeln gemischte Teams völlig neuartige Ideen. Schließlich entsteht durch unterschiedliche Ansichten Reibung, wodurch völlig neu gedacht werden kann. Viele unserer männlichen Kunden berichten uns immer wieder, dass sie erfolgreicher wurden, sobald Frauen mit in ihre Teams kamen. Der Erfolg spricht also für sich. Viele haben sich nur nicht an das Thema herangetraut.

Sie selbst wirken sehr selbstbewusst und zielgerichtet, und hatten ja auch als Marketingleiterin bei Adobe eine Führungsposition eingenommen: Zeigt das nicht, dass es Frauen schon schaffen, wenn sie – wie Sie – nur wollen?

Ganz klar, Frauen müssen tatsächlich wollen. Und viel Energie dazu aufwenden, um weiterzukommen. Allerdings braucht es auch ein faires Arbeitsumfeld, das heißt, es muss auch Chancen geben – übrigens für Männer wie Frauen gleichermaßen.

An welche Grenzen stößt man als Frau typischerweise – was sind die klassischen Karrierehemmer?

Schwer zu sagen, ich denke dies kann nur individuell beantwortet werden. Aber Flexibilität ist sicherlich wichtig für den nächsten Schritt in mehr Verantwortung.

Auch das W&V Frauen-Netzwerk wird mit einem Slot dabei sein, das Thema: „Königsklasse Netzwerken“ – nähere Infos folgen in Kürze. Hier geht es zum Programm: http://innovation-summit.de/referenten.html


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