Wollten Sie nicht immer schon die Welt verändern?

„War’s das schon?“

„Weil Frauen glauben, sie müssten mit Männern konkurrieren, passen sich nach wie vor viele einem bereits kaputten System an, anstatt es aus der Pole-Position heraus in Frage zu stellen.“, so Dr. phil. Monique Siegel, Autorin und Trendanalytikerin, in ihrem neuen Buch „War’s das schon? Wie Frauen ihre Chancen verpassen“, das demnächst auf den Markt kommt. 

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Statt Geschlechterkampf brauchen wir einen Systemwechsel, für den sich beide, Männer und Frauen, gemeinsam engagieren. Der Megatrend „Female Shift“ sei bereits seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nachweisbar: dieser Transfer von Einflussnahme, Entscheidungskompetenz und Verantwortung hin zu den Frauen ermögliche das Schmieden neuer Allianzen für das nötige Umdenken in Wirtschaft und Gesellschaft. Frauen allerdings müssen sich jetzt der einmaligen Situation in der Geschichte bewusst werden und sie nutzen, so Monique Siegel weiter.

Chancen für die Neugestaltung unserer Gesellschaft

Auch wenn der „Female Shift“ weltweit und in allen Ebenen nachweisbar ist, bleibt es immer dabei: keine Errungenschaft ist gesichert. Vielmehr wiesen die Anzeichen weltweit auf einen Roll-back, analysiert Dr. David Bosshart, CEO des Gottlieb-Duttweiler-Instituts (GDI) im Vorwort. „Höchste Zeit also für Frauen, einen Fokuswechsel vorzunehmen: das Klagen über Nicht-Vorhandenes zu beenden, sich international zu orientieren und gemeinsam Strategien zu erarbeiten, die das gewonnene Terrain sichern.“, fordert Monique Siegel zum Handeln auf.

„Flüssige Arbeitswelten“ im „War of Talents“

Die Arbeitswelt gerät in Bewegung und verlangt „hybrides Denken“, weil sich Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit, Ruhestand und Erwerbstätigkeit, Büro und Zuhause, arbeiten und lernen zunehmend verflüssigen werden. Im „War of Talents“ machen

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Unternehmen schon heute und noch viel mehr in Zukunft Punkte mit sinnstiftender Arbeit, individualisierten Arbeitszeiten und „Fluid Offices“ – die Karten werden also gerade neu verteilt und so ergeben sich auch hier Gestaltungsräume für Eltern, die Rahmenbedingungen für ihr Leben mit Kindern auszuhandeln, das Thema Dual-Career neu zu interpretieren und neue Standards zu setzen, weil die alten nicht mehr zu uns passen. „Die Zukunft gehört jenen, die die besten Geschichten über sie erzählen“, wird Karin Frick, Leiterin des Think Tank des GDI, von der Autorin zitiert. Und jetzt geht es darum, selbstbewusst auch die eigenen, individuellen Ziele zu formulieren – für Männer und Frauen – und darüber zu reden. Viele haben damit schon angefangen und waren erfolgreich, und wir sprechen hier nicht nur von Marissa Mayer, Sheryl Sandberg oder Ursula von der Leyen: „Sie haben das Wort!“


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