Was Kirschkerne und Bio-Diversität mit nachhaltigem Marketing zu tun haben

Viel frischen Wind bringt Susanne Büttner mit, unsere Marketing-Expertin und Rednerin für zukunftsorientiertes Marketing und Corporate Social Responsibility. Dabei legt sie viel Wert darauf, dass sie durch ihre Tätigkeit Unternehmen berät und eben nicht coacht und damit in kürzerer Zeit überraschende Marketing-Erfolge ermöglicht. Susanne Büttner hat hierfür die Kirschkern-Strategie erfunden und erklärt uns, warum das Thema Bio-Diversität in ihrem Beratungsansatz eine wichtige Rolle spielt.

Women Speaker Foundation: Wir vermitteln Frauen als Rednerinnen oder Moderatorinnen, um auf den Bühnen dieser Welt für mehr Vielfalt und Innovation zu sorgen. Was ist Ihre Spezialität?

Susanne BüttnerSusanne Büttner: Meine Expertise ist das Thema Aufbau und Erhalt von Marken-Image und Marken-Vertrauen. In den letzten Jahren hat ein sehr wichtiger Wertewandel in unserer Gesellschaft stattgefunden. Konsumenten sind nicht mehr bereit, alles einfach zu „schlucken“ was der Markt, was Unternehmen ihnen kommunikativ und produkttechnisch vorsetzen. Kunden von heute sind weitaus besser informiert und verhalten sich daher viel kritischer. Das Web 3.0 hat zu einer zunehmenden Transparenz und Gläsernheit geführt. Wir bewerten online alle „hemmungslos“ Restaurants, Dienstleistungen, Produkte. Und das ist gut so. Schlechte Qualität, unfreundlicher Service, mangelnde Umweltbestimmungen – alles kommt so ans Licht. Und das Vertrauen in manche Dienstleister oder Unternehmen ins Wanken. Meine Aufgabe als Expertin für Markenvertrauen ist es, dieses Bewusstsein der ständigen Gläsernheit und damit „Angreifbarkeit“ in die Köpfe zu bringen. Denn es ist für Unternehmen wichtiger denn je, nicht nur den Bekanntheitsgrad zu erhöhen, sondern vor allem auch ein äußerst positives Image und hohes Vertrauen am Markt zu installieren.

Anders als angenommen, ist es nicht so, dass Vertrauen langfristig aufgebaut werden muss. Es ist zu einem bestimmten Grad bereits vorhanden. Wäre kein Grundvertrauen vorhanden, könnten wir in keinen Bus steigen, zum Arzt gehen oder Brot kaufen. Die Gesellschaft würde zusammenbrechen. Erst durch Erfahrungsberichte von Bekannten, Medien, Social Media und Gerüchten geht das Vertrauen kaputt. Klassische Beispiele sind die Ergo Versicherung mit ihren Lustparties, Schlecker mit den Überwachungsmeldungen oder Müller Brot mit dem Hygiene-Skandal. Ist das Vertrauen weg, sinkt das Image und Kunden wechseln zum Wettbewerber. In meinen Vorträgen zeige ich gangbare und zielführende Wege auf, wie Marken-Vertrauen gestärkt wird.

Diversity, also Vielfalt, leisten sich hierzulande nur ganz wenige Unternehmen. Dabei beweisen Studien immer wieder, dass z.B. gemischte Teams wesentlich effizienter arbeiten. Was ist Ihre ganz persönliche Idee, Ihr ganz persönliches Argument, um „bunt“ dem Management schmackhaft zu machen?

Schmackhaft machen bringt es hier nicht ganz auf den Punkt. Weil Diversity ist im unternehmerischen Alltag schon da, jedes Unternehmen wird

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sich damit auseinandersetzen, ob das schmeckt oder nicht. Das beginnt mit altersgemischten Teams, die mehr und mehr ein Thema werden, Frauen in Führungspositionen, gemischten Teams mit Mitarbeitern aus verschiedenen Ländern. Das ist alles schon Realität in Unternehmen. Also denke ich, auch im Sinne von Vertrauen nach außen und innen aufbauen, ist es besser, direkt damit umzugehen, die besten Lösungen für alle zu finden und sich nicht dagegen zu wehren. Vielfalt kann zu großen Erfolgen führen, wenn sie von allen angenommen wird. Es darf hier aber nicht um Quoten oder Aufzwingen gehen, sondern um das Aufklären und Verstehen. Vielfalt sollte von innen gelebt werden und nicht von außen aufgesetzt sein.

Sie engagieren sich auch für Biodiversität. Was genau ist das?

Es geht hier um die Arterhaltung von Tieren und Pflanzen. Also eine Vielfalt in der Natur. Dazu müssen wir uns alle klar machen: Täglich sterben 119 Tierarten aus! Das ist eine unfassbare Zahl. Für uns Menschen ist die Biodiversität eine der wichtigsten Lebensgrundlagen und Garant für unsere zukünftige Lebensqualität, und ein Faktor, von dem wir auf vielseitige Weise abhängen oder profitieren. Nehmen wir z. B. die Biene. Sie ist das drittwichtigste Nutztier unserer Erde – nach Rind und Schwein. Bienen dürfen nicht aussterben! Deswegen setze ich mich sehr aktiv und intensiv für den Erhalt der Bienen ein. Haben wir keine Bienen mehr, gibt es kein Obst und kein Gemüse. Albert Einstein soll in diesem Zusammenhang sinngemäß gesagt haben. „Wenn die Bienen aussterben, haben die Menschen noch etwa vier Jahre zu leben.“ Das bedeutet, wir würden schlichtweg verhungern. Es ist unser aller Verantwortung den Ast, auf dem wir sitzen, nicht abzusägen.

Eine imkernde Marketing-Beraterin – wie profitieren Kunden von Ihrem außergewöhnlichen Alleinstellungsmerkmal?

Marketing ist für die meisten Menschen eine sehr komplexe Sache. Mit meinen Beispielen aus der Natur, wird das Thema jedoch plötzlich greifbar, logisch und nachvollziehbar. Die Bienen, Pflanzen und Kirschbäume helfen komplexe Sachverhalte verständlich und in schönen Bildern zu erklären. Meine Kirschkernstrategie beispielsweise erklärt ganz genau die verschiedenen Prozesse im Marketing, die zum Erfolg führen. Auch von dem Bienenstock, als hervorragend funktionierende Organisation, können wir viel lernen. Bei den Themen Hierarchien, Produktportfolio, Ordnung oder Frauenquote sind sie uns ein großes Vorbild.

KirschkernstrategieJede Rednerin bereitet sich individuell auf ihren Auftritt vor. Was haben Sie immer mit dabei, wenn Sie zu einer Veranstaltung oder einem Workshop gehen?

Natürlich gehe ich nicht ohne meine Kirschkerne aus dem Haus. Sie sorgen immer für große Begeisterung und Aufmerksamkeit. Dieser Gedächtnisanker ist eine Marketingidee mit hoher Wirkung. Wie so oft sind es eben die Kleinigkeiten, die den großen Unterschied ausmachen. Marketing muss nicht immer teuer sein. Wir brauchen nur kreative Ideen, die frisch und anders sind und daher auffallen.

Als Rednerin reisen Sie viel herum. Was für einen Geheimtipp für welche Stadt haben Sie für uns?

Wenn Sie mal in Zug oder in Zürich sind, habe ich einen tollen Tipp. Fahren Sie nach Holzhäusern in das Shopping-Theater-Restaurant „Tisch & Bar“. Dort kann man nicht nur hervorragend essen und gemütlich sitzen, sondern auch noch nebenbei einkaufen. Vom Salzstreuer bis zur Gartenbank. Alles was dort als Deko oder Utensilien vorhanden ist, lässt sich am Ende auch käuflich erwerben und mitnehmen. Ein sehr außergewöhnliches und erfolgreiches Konzept.

Im Münchener-Norden empfehle ich das Flughafen-Restaurant „Il Mondo“. Man kann im 6. Stock des Terminal 1 mit Blick auf die Flugbahn hervorragend speisen. Dort gibt es hervorragende italienische Küche mit Zutaten aus der Region, kombiniert mit saisonalen Einflüssen und original italienischen Spezialitäten. Fein Speisen mit Tower-Feeling. Dieses Restaurant genießt mein volles Vertrauen. Und das bereitet mich perfekt auf meinen nächsten Auftritt vor!

 


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