Arbeitswelt 4.0

DIGITALISIERUNG – KARRIERETURBO FÜR FRAUEN?

 

red_carpetWarum wird in der Wirtschaft gerade Frauen, die bereit sind in Führung zu gehen, der rote Teppich ausgerollt? Wie wird die Digitalisierung unsere Arbeitswelt komplett umkrempeln – und warum können weibliche Expertinnen und Rednerinnen genau das nutzen? Was tun Sie dafür, Ihre Optionen zu erkennen und Ihre Chancen umzusetzen? Die Industrie 4.0 bringt eine neue Dynamik und eine Beschleunigung der Veränderungen ins Wirtschaftsgeschehen. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

Global vernetztes Arbeiten erfordert kommunikative, soziale und integrative Skills:
> Teams statt „Egoistische Macher“

Führung wird neu definiert:
> Professionalisierung, Versachlichung und Kooperation statt „Fürst im Reich“

Arbeit wird komplexer durch Digitalisierung:
> Kollektiv geteiltes Wissen statt Expertisen in Silos

Karrierewege verlaufen nicht mehr linear sondern agil:
> Karriere-Unterbrechungen, späte Karrieren und individuell an den Lebensweg angepasste Karrieren lösen die heute „normale“ Arbeitsbiografie ab.

Flexibilisierung von Arbeitszeit und Ort:
> Leistung statt Anwesenheit: Die Präsenzkultur als Machtressource von Männern im Wettbewerb um Führungspositionen wird abgelöst 

Partizipative Strukturen für mehr Innovation und Flexibilität:
> Agile Strukturen lösen „aggressive Managementkulturen“ ab

Für Unternehmen bedeutet das: gerade Frauen werden die jetzt benötigten Kompetenzen zugeschrieben – das Recruiting befindet sich im „War for Female Talents“. Für Rednerinnen, die als Expertinnen auf die Bühne gehen, bedeutet das: Sie sollten genau wissen, welche Veränderungen die Digitalisierung in den Unternehmen, bei Ihren Kunden und für ihr eigenes Expertenthema bedeutet, um sich entsprechend und erfolgreich zu positionieren. Für Frauen im Management, ebenso übrigens wie für Männer, geht es jetzt darum, die neuen Bedingungen im Unternehmen auszuhandeln und umzusetzen, denn der Wandel muss gestaltet werden: Die neuen Gestaltungsfreiheiten in puncto Arbeitszeit und  -ort beispielsweise können ebenso in ein System der permanenten Verfügbarkeit und der totalen Kontrolle münden oder das kollektiv verfügbare Wissen in die Austauschbarkeit der Mitarbeiter. Karte Für Karrieren gelten heute andere Spielregeln – Frauen müssen sich richtig positionieren um in Führung zu gehen und zu bleiben.

GSW_2014_Tisch_250x184pxDie Digitalisierung wird alles verändern und zwar sehr schnell. Wir können diese Entwicklung nutzen, um auch den gesellschaftlichen Wandel zu beschleunigen und so zu gestalten, dass wir unsere Optionen wahrnehmen: Frauen mit  Männer an einem Tisch – gemeinsam und auf Augenhöhe.

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Interview

W&V-Frauen-Netzwerk: Interview mit Regina Mehler

WSF-Gründerin Mehler: „Gemischte Teams funktionieren besser“

Ohne Männer geht es nicht. Auch die Frauen-Power hat da ihre Grenzen. „Innovationskraft durch Demokratisierung und Partizipation“ lautet daher das Motto des Women Speaker Foundation Summit 2015, bei dem am 7. und 8. Mai in Frankfurt am Main männliche und weibliche Manager zusammenkommen. Ziel ist es, durch einen höheren Anteil an Frauen in Führungsetagen für mehr größeren Unternehmenserfolg zu sorgen. Das W&V Frauen-Netzwerk sprach dazu mit Regina Mehler, Initiatorin des Summit

und Gründerin der Women Speaker Foundation.

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Frau Mehler, das Motto des Summit der WSF lautet dieses Jahr: Innovationskraft durch Demokratisierung und Partizipation. Was ist damit gemeint?

Für den diesjährigen Summit haben wir ein Thema gewählt, dass von Frauen wie Männern in Führung gleichermaßen Veränderung einfordert. Durch mehr Mitsprache von Mitarbeitern und Kollegen wird sich der Managementstil verändern. Diese Herausforderung wollen wir auf Augenhöhe diskutieren. Und dafür haben wir mit der Deutschen Bahn einen Partner gefunden, der geübt und versiert ist im Change Management. Wir sind gespannt auf die verschiedensten Blickwinkel, die sich in den Diskussionen ergeben werden. Weiterlesen

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Summit Insights

Mitsprache heißt Mitverantwortung. Innovationskraft durch Demokratisierung und Partizipation

Artikel von Dr. Alexandra Hildebrandt im Blog der Huffington Post

DrHildebrandtDass sie heute nicht mehr so sichtbar ist wie früher, heißt nicht, dass sie an Bedeutung verliert. Im Gegenteil: Die Debatte um Führungsthemen war nie so „wertvoll“ wie heute. Mit der zunehmenden Digitalisierung und Individualisierung der Gesellschaft werden auch Prozesse immer komplexer. Kundenbedürfnisse wandeln sich, und technologische Lösungen gewinnen immer

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mehr an Bedeutung. Das ist mit erheblichen Herausforderungen verbunden: Äußerlichkeiten und Statussymbole verschwinden, Hierarchien werden flacher, die Rolle von Arbeit, Management und Führung wird neu hinterfragt. Die Veranstaltung „Innovationskraft durch Demokratisierung und Partizipation“ räumt allerdings auch mit der naiven Vorstellung auf, dass eine demokratische Organisation bedeutet, hierarchiefrei zu führen, denn in den seltensten Fällen heißt Mitbestimmung, dass es keinen mehr Chef gibt. Artikel lesen

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Summit Insights

„Mein wunderbarer Arbeitsplatz“

Was haben Harley Davidson, das belgische Sozialministerium, eine französische Keksfabrik, ein indischer Großkonzern und ein amerikanischer Anbieter von Outdoor-Kleidung gemeinsam? Die Mitarbeiter organisieren dort ihre Arbeit selbst. Aber was bedeutet das genau? Arte wiederholt am 18. März die Dokumentation über Mitarbeiter und Chefs ganz unterschiedlicher Unternehmen und Behörden vor allem auch in Europa, die schon heute erfolgreich in innovativen, partizipativen Strukturen arbeiten. Die Globalisierung hat den Innovationsdruck auf die Unternehmen erhöht und die Digitalisierung revolutioniert die Arbeitsplätze. Eine Antwort auf diese Herausforderungen sind demokratische Strukturen: Vertrauen, Freiheit und Kreativität stärken die Mitarbeiterbindung und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf dem globalen Markt. Ein interessanter Aspekt unseres Summit-Themas „Innovationskraft durch Demokratisierung und Partizipation“ und unbedingt sehenswert: am 18. März um 9 Uhr oder danach auf ARTE+7

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Summit Insights

Hauptversorger im Vollzeit- und Präsenz-Wahn: „Männer beteiligt euch endlich“

Robert_Franken„Junge, großartig ausgebildete Frauen strömen mit klaren Vorstellungen von beruflicher Zukunft und Karriere auf den Arbeitsmarkt. Und die Männer?“ Robert Franken, Referent auf unserem Summit, fragt in seinem überaus unterhaltsamen Huffington-Post-Artikel nach den reflektierten und engagierten Männern, die sich nun bitte mal endlich in die Debatte um die großen gesellschaftlichen und politischen Themen unsere Zeit einklinken: Wie stellen sich Männer ihre Zukunft „im Spannungsfeld Individuum, Familie und Karriere vor?“ Es hat den Anschein, als würden sich ausschließlich Frauen Unternehmenskulturen wünschen, „…die sich durch Respekt für den Einzelnen, Flexibilität bei Arbeitszeitmodellen und eine gute Balance aus Fördern und Fordern auszeichnen“. Ist es heute noch „männlich“ Hauptversorger zu sein und das Leben im Vollzeit- und Präsenz-Wahn zu verbringen? Männer zeigen bisher eher Trotz in unterschiedlichen Facetten, statt sich an der Diskussion zu beteiligen. Aber ist es nicht so, dass ein Wandel nur dann möglich ist, wenn Männer und Frauen gemeinsam argumentieren und Zukunft gestalten? Ein überaus witziger und kluger Aufruf von Robert Franken – bitte lesen!

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Summit Insights

„Unternehmen sind erfolgreicher, wenn ihre Strukturen demokratisch werden“

Prof. Dr. WelpeOb Einzelhandel, IT oder Banken und Versicherungen – alle  Bereiche unserer Wirtschaft wandeln sich mit den drei großen Taktgebern Digitalisierung, Globalisierung und gesellschaftlicher Wertewandel. Die Sharing-Ökonomie, die Individualisierung von Produkten und Lebensentwürfe, die ganz andere Berufsbiografien ergeben, sind nur einige Beispiele dafür. Das sind Herausforderungen für Unternehmen, die sie nur mit neuen Führungs- und Organisationskonzepten bewältigen werden, sagt Prof. Dr. Welpe von der TU München, Referentin auf unserem Summit in Frankfurt am 7. und 8. Mai. In weltweiten Absatz- und Arbeitsmärkten geht es nicht nur um den Wettbewerb der Geschäftsmodelle, die Unternehmen stehen auch im Wettbewerb der Führungsmodelle.  In einem Video der ARD  stellt Frau Prof. Dr. Welpe ihre These in den Zusammenhang – klug, und sehr gut verständlich.

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Interview, Presseartikel

„Viele Frauen haben es sich in der Mitte ganz schön gemütlich gemacht“

Monique Siegel im brand eins Interview mit Gabriele Fischer

Das ist eine kurze Zusammenfassung des kontroversen und unbedingt lesenswerten Gesprächs im neuen Heft.


„So viele hoch qualifizierte Frauen verlassen die Universitäten, Fachkräfte werden überall gesucht, und nie waren die Chancen besser – dennoch reden viele Frauen am liebsten über die Nachteile, die ihr Geschlecht mit sich bringt.“, sagt Monique Siegel. Frauen könnten alles erreichen – aber sie müssten es wollen. “ Was ich den Frauen verüble, ist, dass ihre Gedanken oft nur um den eigenen Bauchnabel kreisen.“ Niemand kriege alles, so Monique Siegel weiter, auch Männer müssten verzichten, wenn sie Spitzenjobs haben wollten.

Sind Frauen die besseren Manager?

Monique_SiegelAuf diese Frage antwortet Monique Siegel: „Diversity ist der bessere Manager – wir brauchen die Ergänzung, die Vielfalt. Es gibt gute und schlechte Manager in beiden Geschlechtern, es gibt Zicken und Despoten. Es gibt Frauen, die andere Frauen fördern, aber auch solche, die neidisch sind, und wir müssen lernen damit zu leben.“ Der Zynismus und die absurden Wetten darauf, dass jemand verliert, die Jagd nach immer höheren Boni in der Finanzkrise seien Auswüchse einer Monokultur. Inzwischen gebe es eine Menge Studien von McKinsey, Boston Consulting, Deutsche Bank, die alle zu dem Schluss kämen, dass es profitabler sei, „Wenn Frauen und Männer ein Unternehmen gemeinsam führen.“ Es gehe eher um Ökonomie als um Frauenförderung: Monique Siegel ist mittlerweile für eine auf fünf Jahre begrenzte Quote, „Offenbar brauchen Männer einen gewissen Druck, um ihr Unternehmen profitabel zu machen.“

Die Frauenfrage in der Generation Y

Auf die Frage, ob es die Frauenfrage in zehn Jahren noch geben werde, antwortet die Trendanalytikerin: „Nein.“, weil die Generation Y ganz andere Probleme haben werde und zum anderen, weil die neue Generation mit dem Thema entspannter umgehe und ähnliche Ziele habe. „Auch

junge Männer wollen Zeit für ihre Familie haben, die alten Konkurrenzspiele öden sie an und mit den Statussymbolen ihrer Väter können sie wenig anfangen.“ Sie müssten nur wie die Frauen lernen, ihre Forderungen einzubringen und die Tatsache zu nutzen, dass sie in einer starken Position seien.

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Presseartikel

„Es gibt keine geeigneten Frauen hier für CEO-Jobs“


Klasse Überschrift, oder? Die Aufmerksamkeit in der Szene war damit gesichert, als der Artikel über Heiner Thorborg in der August-Ausgabe des Cicero erschienen ist. Herr Thorborg ist einer der erfolgreichsten Headhunter im deutschsprachigen Raum, Initiator des Mangerinnen-Netzwerks Generation CEO und Inhaber von Female Factor, einer Agentur, die Frauen in Top-Positionen vermittelt. Provokant also, ein solcher Satz zur Lage in den Vorstandsetagen der DAX 30 Unternehmen aus seinem Munde.

Lernfähig, wenn es an die eigene Brieftasche geht

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Bei genauem Lesen des dreiseitigen Interviews des Cicero mit ihm und seiner Geschäftspartnerin Frau Virzí allerdings relativieren sich die Dinge: Herr Thorborg begründet seine Einschätzung damit, dass Frauen in den Vorständen zurzeit überwiegend die Posten Personal und Recht besetzen, die nicht „die optimalen Sprungbretter“ für CEO-Positionen seien. Mit dieser Beobachtung liegt er sicherlich richtig, wie auch mit seiner Einschätzung, dass es nur eine wirkliche Veränderung der Situation geben kann, wenn Diversity in den Zielvereinbarungen der Manager steht, denn „Wenn es an die eigene Brieftasche geht, sind Männer übrigens auch sehr lernfähig.“, so Thorborg. „Doch wer von den DAX-Unternehmen steht wirklich mit geballter Faust dahinter und sagt: Und wenn ihr nicht mitmacht, werdet ihr das spüren? Ich würde sagen, vielleicht ein Drittel.“, so Thorborg weiter. (Foto zum Interview im Cicero) Weiterlesen

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Veröffentlichungen unserer Rednerinnen

Wollten Sie nicht immer schon die Welt verändern?

„War’s das schon?“

„Weil Frauen glauben, sie müssten mit Männern konkurrieren, passen sich nach wie vor viele einem bereits kaputten System an, anstatt es aus der Pole-Position heraus in Frage zu stellen.“, so Dr. phil. Monique Siegel, Autorin und Trendanalytikerin, in ihrem neuen Buch „War’s das schon? Wie Frauen ihre Chancen verpassen“, das demnächst auf den Markt kommt. 

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Statt Geschlechterkampf brauchen wir einen Systemwechsel, für den sich beide, Männer und Frauen, gemeinsam engagieren. Der Megatrend „Female Shift“ sei bereits seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nachweisbar: dieser Transfer von Einflussnahme, Entscheidungskompetenz und Verantwortung hin zu den Frauen ermögliche das Schmieden neuer Allianzen für das nötige Umdenken in Wirtschaft und Gesellschaft. Frauen allerdings müssen sich jetzt der einmaligen Situation in der Geschichte bewusst werden und sie nutzen, so Monique Siegel weiter. Weiterlesen

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Social Media

Frauen zählen:  #brandeins

Frauen sind in den Wirtschaftsmedien unterrepräsentiert – warum sollte das bei brand eins anders sein? Wirtschaftliche Macht und Besitz sind überwiegend in den Händen von Männern, über die hier eben auch berichtet wird. Das gleiche gilt für die Bühnen von Messen, Kongressen und Podiumsdiskussionen: Frauen sind weit weniger sichtbar. Interessant, dass die massive Kritik an diesen Verhältnissen nun ausgerechnet einen Titel trifft, der hier eher als positives Beispiel zu Buche schlägt, sowohl, was die Anzahl der Redakteurinnen als auch die weibliche Führung oder die Anzahl der Frauen, über die berichtet wird, angeht. Kann es sein, dass wir von Frauen in der Führungsrolle grundsätzlich mehr erwarten und einfordern als von Männern?

Nein, wir haben diese Diskussion mit all ihren Facetten noch lange nicht hinter uns gelassen: nur ganz langsam geraten die Verhältnisse in Bewegung und immer wieder gibt es Roll-backs. Dabei kann es eigentlich nicht mehr um „die Geschlechterdebatte“ gehen, sondern vielmehr geht es heute um einen notwendigen und grundlegenden Wertewandel, eine Veränderung, in deren Zentrum die Vielfalt steht, die unsere Gesellschaft innovativer, zukunftsfähig und fit für den Wettbewerb macht.

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