Veröffentlichungen unserer Rednerinnen

Wollten Sie nicht immer schon die Welt verändern?

„War’s das schon?“

„Weil Frauen glauben, sie müssten mit Männern konkurrieren, passen sich nach wie vor viele einem bereits kaputten System an, anstatt es aus der Pole-Position heraus in Frage zu stellen.“, so Dr. phil. Monique Siegel, Autorin und Trendanalytikerin, in ihrem neuen Buch „War’s das schon? Wie Frauen ihre Chancen verpassen“, das demnächst auf den Markt kommt. 

Monique_Siegel

Statt Geschlechterkampf brauchen wir einen Systemwechsel, für den sich beide, Männer und Frauen, gemeinsam engagieren. Der Megatrend „Female Shift“ sei bereits seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nachweisbar: dieser Transfer von Einflussnahme, Entscheidungskompetenz und Verantwortung hin zu den Frauen ermögliche das Schmieden neuer Allianzen für das nötige Umdenken in Wirtschaft und Gesellschaft. Frauen allerdings müssen sich jetzt der einmaligen Situation in der Geschichte bewusst werden und sie nutzen, so Monique Siegel weiter. Weiterlesen

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Frauen und Innovation

//4 VON „DOPPELVERDIENERN“ ZUR „DOUBLE CAREER“

Corinna Conradt

Diese Epoche der deutschen Geschichte nennen wir Wirtschaftswunder: nach dem Krieg „fehlten“ die Männer, Frauen machten einfach in allen Bereichen alles, was nötig war, danach blieben sie wieder zuhause. Man „musste“ ja nicht arbeiten. Doppelverdiener, Doppelbelastung, Schlüsselkind, Rabenmutter: in diesen (deutschen) Wörtern spiegelt sich ein Vorkriegs-Wertekanon, der uns noch heute in den Knochen sitzt – Männern und Frauen. „Ein neues Rollenmodell für Frauen haben wir noch nicht und auch kein Rollenmodell für Männer. Immer noch erfolgreich sind alte patriarchale Muster und Konzepte, die weiterhin nahezu unbewusst ablaufen“, so Prof. Dr. Witzer, Autorin und Executive Coach, in einem Interview im März vergangenen Jahres.

Ehrgeiz ziemt sich nicht

Beispielhaft ist auch das Heidi/Howard Experiment (Harvard Business School, 2003): der Lebenslauf einer sehr erfolgreichen Frau wurde zwei Gruppen von Studenten vorgelegt – nur in dem einen CV hieß sie statt Heidi „Howard“ und bekam wesentlich bessere Noten auf der Sympathie-Skala von Studentinnen und Studenten. Das heißt, Frauen sind heute entweder beliebt oder erfolgreich. So sehen sie auch noch immer ihr Geschlecht als Haupthindernis für ihre Karriere (Accenture Frauenstudie, 2007), Frauen haben bescheidenere Erwartungen und erreichen weniger, so ein Ergenbnis der Studie. 70% der Frauen gaben an, mit ihrer derzeitigen Position zufrieden zu sein und nur jede fünfte Frau will den Aufstieg auf der Karriereleiter – dieses Ziel haben allerdings die Hälfte der Männer. 28% der Frauen meinen, ihnen fehle die nötige Qualifikation für den Aufstieg – im Vergleich dazu nehmen nur 7% der Männer das von sich an. Oder kurz gesagt: Ehrgeiz ziemt sich nicht. Weiterlesen

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Allgemein

Women Speaker Foundation vertritt Sheryl Sandberg

Exklusiver Zugang für die Vermarktung im deutschsprachigen Raum

Sheryl Sandberg machte Googles Anzeigengeschäft profitabel und sorgte dafür, dass Facebook begann Geld zu verdienen. Sie ist dort seit 2008 die Nummer zwei nach Mark Zuckerberg. Bevor er sie holte, hatte Facebook 70 Millionen Mitglieder und verbrannte Geld, heute sind es 700 Millionen… Sheryl Sandberg ist laut dem Ranking dieses Jahres von Forbes auf Platz 10 von „The World’s 100 Most Powerful Women“. Im Co-Vorsitz des World Economic Forum in Davos war sie die einzige Frau neben fünf Männern.

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