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WoMenCONNEX 2015 – NACHLESE

Kongress- und Karrieremesse zur Positionierung von Frauen in der Arbeitswelt

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Networking stand auch bei der zweiten Auflage der WoMenCONNEX im Fokus. „Ich habe viele Kontakte zu den Verantwortlichen in unterschiedlichen Unternehmen hergestellt, für die ich sonst viel mehr Zeit hätte investieren müssen.“, sagte Regina Mehler. Die WOMEN SPEAKER FOUNDATION war mit einem Stand vertreten und Regina Mehlers Workshop „Ihre Eigenmarke in Szene setzen: Die Do‘s und Dont‘s auf der Bühne“ stand am Nachmittag auf der Agenda.  40 Prozent der 470 TeilnehmerInnen stammen aus Unternehmen, die mehr als 1.000 Mitarbeiter haben; das sind über 10 Prozent mehr als im Vorjahr.  Weiterlesen

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Karriere

BRAND BUILDING: IHR KARRIERE-BOOSTER

„Halleluja, Halleluja, Halleluja“ oder auch „Amen“ – aber nur in der Passionszeit: Das hörte eine unserer Rednerinnen nach jedem ihrer sonntäglichen Auftritte.  Sie hatte eine überaus kreative Strategie entwickelt, an ihrem Lampenfieber zu arbeiten, und eine Übereinkunft mit dem Pfarrer ihrer Gemeinde getroffen. Ein Jahr lang trug sie jeden Sonntag im Gottesdienst und vor der versammelten Gemeinde den Bibelausschnitt vor, der das Thema des Tages aufgreift.

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„Ja!“ sagen

Wenn Sie es wirklich wissen wollen, wenn Sie aktiv Ihre Karriere voranbringen wollen, dann gibt es immer Optionen, wie Sie Ihre Ziele erreichen und Barrieren überwinden. Im Moment rollen Unternehmen Frauen, die Führungspositionen anstreben, den Roten Teppich aus. Wir haben Chancen wie noch nie zuvor – aber wir müssen Sie auch nutzen! Investieren Sie Zeit und Kraft in Ihr Eigenmarketing und nutzen Sie dafür jede Gelegenheit auf die Bühne und aufs Podium zu gehen – sagen Sie immer erstmal  „Ja“ und schauen Sie dann, wie Sie es hinkriegen, das ist mein Rat und mein Erfolgsrezept.

Üben, üben, üben…

Alsterloge_Huhu_swWir brauchen nicht noch einen Schein oder noch ein Diplom und das Wissen eines Hochschulprofessors um als Experte mit unserem Leidenschaftsthema wahrgenommen zu werden. Sie schärfen Ihr Profil, indem Sie auf die Bühne gehen, mit Ihrer Haltung zum Diskurs beitragen, Ihren Auftritt professionalisieren und sich damit klar positionieren.

  • Lernen Sie Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung zu unterscheiden
  • Bestimmen Sie Ihre Zielgruppe
  • Entwickeln Sie begeisternde Inhalte
  • Perfektionieren Sie Ihren Auftritt
  • Marketing-Tool Nr. 1: Ihr Video

Liturgien und andere innovative Formate

 Vielleicht würde Ihnen auch manchmal noch das „Halleluja“ nach dem Vortrag ein bisschen fehlen, aber unsere Rednerin hat es geschafft, mit ihrem Lampenfieber umzugehen, und ist heute eine nachgefragte Referentin. Von Bühnencoaching über Marketing bis Storytelling – wir haben inzwischen auch andere innovative Formate entwickelt, die Sie fit machen für Bühne und Karriere und Sie bei Ihrem Brand  Building unterstützen: In unseren Campus Kalender finden Sie GENERALPROBEN, Lunch&Learn Webinare und andere Veranstaltungen – nutzen Sie Ihre Optionen, jetzt.

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Summit Insights

Hauptversorger im Vollzeit- und Präsenz-Wahn: „Männer beteiligt euch endlich“

Robert_Franken„Junge, großartig ausgebildete Frauen strömen mit klaren Vorstellungen von beruflicher Zukunft und Karriere auf den Arbeitsmarkt. Und die Männer?“ Robert Franken, Referent auf unserem Summit, fragt in seinem überaus unterhaltsamen Huffington-Post-Artikel nach den reflektierten und engagierten Männern, die sich nun bitte mal endlich in die Debatte um die großen gesellschaftlichen und politischen Themen unsere Zeit einklinken: Wie stellen sich Männer ihre Zukunft „im Spannungsfeld Individuum, Familie und Karriere vor?“ Es hat den Anschein, als würden sich ausschließlich Frauen Unternehmenskulturen wünschen, „…die sich durch Respekt für den Einzelnen, Flexibilität bei Arbeitszeitmodellen und eine gute Balance aus Fördern und Fordern auszeichnen“. Ist es heute noch „männlich“ Hauptversorger zu sein und das Leben im Vollzeit- und Präsenz-Wahn zu verbringen? Männer zeigen bisher eher Trotz in unterschiedlichen Facetten, statt sich an der Diskussion zu beteiligen. Aber ist es nicht so, dass ein Wandel nur dann möglich ist, wenn Männer und Frauen gemeinsam argumentieren und Zukunft gestalten? Ein überaus witziger und kluger Aufruf von Robert Franken – bitte lesen!

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Interview, Presseartikel

„Viele Frauen haben es sich in der Mitte ganz schön gemütlich gemacht“

Monique Siegel im brand eins Interview mit Gabriele Fischer

Das ist eine kurze Zusammenfassung des kontroversen und unbedingt lesenswerten Gesprächs im neuen Heft.


„So viele hoch qualifizierte Frauen verlassen die Universitäten, Fachkräfte werden überall gesucht, und nie waren die Chancen besser – dennoch reden viele Frauen am liebsten über die Nachteile, die ihr Geschlecht mit sich bringt.“, sagt Monique Siegel. Frauen könnten alles erreichen – aber sie müssten es wollen. “ Was ich den Frauen verüble, ist, dass ihre Gedanken oft nur um den eigenen Bauchnabel kreisen.“ Niemand kriege alles, so Monique Siegel weiter, auch Männer müssten verzichten, wenn sie Spitzenjobs haben wollten.

Sind Frauen die besseren Manager?

Monique_SiegelAuf diese Frage antwortet Monique Siegel: „Diversity ist der bessere Manager – wir brauchen die Ergänzung, die Vielfalt. Es gibt gute und schlechte Manager in beiden Geschlechtern, es gibt Zicken und Despoten. Es gibt Frauen, die andere Frauen fördern, aber auch solche, die neidisch sind, und wir müssen lernen damit zu leben.“ Der Zynismus und die absurden Wetten darauf, dass jemand verliert, die Jagd nach immer höheren Boni in der Finanzkrise seien Auswüchse einer Monokultur. Inzwischen gebe es eine Menge Studien von McKinsey, Boston Consulting, Deutsche Bank, die alle zu dem Schluss kämen, dass es profitabler sei, „Wenn Frauen und Männer ein Unternehmen gemeinsam führen.“ Es gehe eher um Ökonomie als um Frauenförderung: Monique Siegel ist mittlerweile für eine auf fünf Jahre begrenzte Quote, „Offenbar brauchen Männer einen gewissen Druck, um ihr Unternehmen profitabel zu machen.“

Die Frauenfrage in der Generation Y

Auf die Frage, ob es die Frauenfrage in zehn Jahren noch geben werde, antwortet die Trendanalytikerin: „Nein.“, weil die Generation Y ganz andere Probleme haben werde und zum anderen, weil die neue Generation mit dem Thema entspannter umgehe und ähnliche Ziele habe. „Auch

junge Männer wollen Zeit für ihre Familie haben, die alten Konkurrenzspiele öden sie an und mit den Statussymbolen ihrer Väter können sie wenig anfangen.“ Sie müssten nur wie die Frauen lernen, ihre Forderungen einzubringen und die Tatsache zu nutzen, dass sie in einer starken Position seien.

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Veröffentlichungen unserer Rednerinnen

Wollten Sie nicht immer schon die Welt verändern?

„War’s das schon?“

„Weil Frauen glauben, sie müssten mit Männern konkurrieren, passen sich nach wie vor viele einem bereits kaputten System an, anstatt es aus der Pole-Position heraus in Frage zu stellen.“, so Dr. phil. Monique Siegel, Autorin und Trendanalytikerin, in ihrem neuen Buch „War’s das schon? Wie Frauen ihre Chancen verpassen“, das demnächst auf den Markt kommt. 

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Statt Geschlechterkampf brauchen wir einen Systemwechsel, für den sich beide, Männer und Frauen, gemeinsam engagieren. Der Megatrend „Female Shift“ sei bereits seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nachweisbar: dieser Transfer von Einflussnahme, Entscheidungskompetenz und Verantwortung hin zu den Frauen ermögliche das Schmieden neuer Allianzen für das nötige Umdenken in Wirtschaft und Gesellschaft. Frauen allerdings müssen sich jetzt der einmaligen Situation in der Geschichte bewusst werden und sie nutzen, so Monique Siegel weiter. Weiterlesen

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Dual Career

„NEUE PAARE“ IN FÜHRUNG

Es ist Zeit, das Rabenmutter-Phantom zu verabschieden und es in die Mottenkiste der Sozialgeschichte zu stecken. Die Wahl des „richtigen“ Partners ist die wichtigste Karriere-Entscheidung einer Frau, sagt Sheryl Sandberg, Facebook CEO und Autorin, in ihrem Buch „Lean in“. Dual Career ist zum Vorbild geworden und steht hoch im Kurs. Die Chance für Männer: Life-Balance ist die beste Burn-out-Prävention und trägt zum Lebensglück bei. „Wenn männliche Führungskräfte mehr Freiraum für familiäre Interessen fordern, können sie das Väterthema durch ihr Beispiel im Unternehmen und in der Gesellschaft mehr voranbringen, als zahlreiche Verlautbarungen und Absichtserklärungen.“, so Kathrin Walther und Helga Lukoschat in ihrer Studie (2008) „Kinder und Karrieren: Die neuen Paare“.

InKlusion ist ein Männerthema

Die zentrale Erkenntnis über Mütter in Führungspositionen, aus der Vorgängerstudie war, „dass erfolgreiche Mütter männliche Partner an ihrer Seite haben, die ihre Frauen in jeder Beziehung unterstützen und bereit sind, ebenfalls eine aktive Rolle in der Familie auszuüben.“ Die „Neuen Paare“ haben Vorbildcharakter und Ausstrahlung, sie sind ein Zukunftsmodell und – jedenfalls wenn sie gefragt werden – glücklicher, weil sie einander aus eigenem Erleben der gleichen Probleme mehr Verständnis entgegenbringen. Weiterlesen

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Veröffentlichungen unserer Rednerinnen

„Schön!“: Über Attraktivität, Erfolg und das gute Leben

Am 16. September erscheint der neue Titel von Dr. Rebekka Reinhard SCHÖN! Schön sein, schön scheinen, schön leben – eine philosophische Gebrauchsanweisung. (Ludwig Verlag). Das ist ihr Blogbeitrag zum Thema:

CoverHauptsache: Schön! Nie war der Druck, gut auszusehen, größer als heute. Im Zeitalter von Perfektionismus und Optimierungswahn ist ein attraktives, strahlendes Äußeres keine Option mehr – es ist ein Muss. Kaum eine Frau kann sich dem Diktat der Medienkultur entziehen, die „normal“ mit „hässlich“ gleichsetzt. Keine ist so charakterstark und weise, als dass der Anblick ihrer Orangenhaut sie kalt ließe.

Schönheit gilt längst nicht mehr als ein Geschenk der Natur. Das Credo unserer Zeit lautet: Schönheit ist eine Leistung. Wer den besten Job, den verständnisvollsten Partner und das eleganteste Apartment anstrebt, kann nicht mit Wohlfühlbauch herumlaufen. Wer zeigt, was er hat (eine schlanke Taille! Reine, glatte Haut!), zeigt, was er kann. Wer sich weigert, sich nach einem 12-Stunden-Tag jauchzend auf den Crosstrainer zu werfen, hat schon verloren. Lieber zweifeln wir an unserem IQ als daran, dass wir ein paar Pfund zu viel auf den Rippen haben. Wenn wir konkurrenzfähig bleiben wollen, müssen wir eben hart trainieren – und uns schleunigst unserer Stirnfalten entledigen. Oder?  Weiterlesen

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Interview

W&V Interview mit Regina Mehler

Heidi und Howard oder: Ehrgeiz ziemt sich nicht

„Männern und Frauen fällt es schwer, Ehrgeiz bei Frauen zu akzeptieren, den man bei Männern durchaus als passend, vorbildlich und positiv bewertet. Es liegt nicht nur daran, dass Frauen in den eigenen Gehaltsverhandlungen schlechter wären, nein: weder Männer noch Frauen gehen auf Forderungen von Frauen in der gleichen Weise wohlwollend ein wie bei männlichen Kollegen.“ sagt Regina Mehler im Interview mit Irmela Schwab vom Frauennetzwerk der Zeitschrift W&V. Lesen Sie das ganze Interview auf den Seiten der W&V.

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Allgemein, Summit

Summit 2013 – Agenda Update

„Zugangscodes für die Zukunft“

Kerstin EisenschmidtWo sind Sie in diesem Moment?

Ist eine Veränderung fällig oder haben Sie gerade einen wichtigen Schritt gemacht? Kerstin Eisenschmidt ist Expertin für Strukturwandel und strategische Unternehmensentwicklung und wird auf unserem Summit über „Kompetenzen und Werte – Zugangscodes für die Zukunft“ sprechen. Sie arbeitet mit einem Stufenmodell, angelehnt an die „Spiral Dynamics“ von Beck, Cowan und Graves. Diese Entwicklungsstufen gelten für Ihre Karriere oder Ihr Privatleben ebenso wie für das Changemanagement in Unternehmen oder für die Entwicklung unserer Gesellschaft. Frau Eisenschmidt hat Kernthemen und Entwicklungsoptionen für jede Stufe entwickelt. Der Charme dieser Denkweise liegt darin, dass wir in dem Moment, in dem wir unsere aktuelle Stufe kennen „aus der Zukunft lernen können“, weil wir damit auch unsere Kernthemen auf der kommenden Stufe bereits sehen. Richtig spannend wird es, wenn Frau Eisenschmidt die Hebelpunkte aufzeigt, an denen wir ansetzen sollten, um mit genau den richtigen Mitteln unseren nächsten Entwicklungsschritt bewältigen zu können: Diese Hebelpunkte sind unsere „Zugangscodes für die Zukunft“.

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne (…)“: Send to a friend

Kennen Sie eine kluge Frauen, für die der Schritt auf’s Podium ein „Zugangscode für die Zukunft“ sein könnte und die uns kennenlernen sollte? Dann sagen Sie es weiter: Unser Summit am 13. September in München ist offen für Interessentinnen und professionelle Rednerinnen und Moderatorinnen, die sich engagieren wollen.

Diversity übrigens wird in Unternehmen auf Stufe 4 eine Frage der Gerechtigkeit sein, auf Stufe 5 ist es ein Marketingthema, auf Stufe 7 ist der tatsächliche Nutzen der Teamintelligenz für das Unternehmen erkannt worden. Entsprechend kann man das Thema in unterschiedlichen Unternehmen auch unterschiedlich promoten – und damit erfolgreich sein.

Weitere Informationen und die Anmeldung zum Summit finden Sie hier.

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Allgemein

Studie: Professionals definieren Erfolg

Status und Titel rangieren inzwischen auf Platz sieben und acht, als klarer Sieger wird die Work-Life Balance zum Top-Kriterium für die erfolgreiche Karriere (56%), weit vor Geld (45%), Anerkennung (42%) und Autonomie (42%) – bei Männern und Frauen. Für die Accenture Studie 2013 wurden 4.100 Männer und Frauen in großen und mittleren Unternehmen in 33 Ländern befragt, paritätisch durch alle Generationen.

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Die Prioritäten der Professionals scheinen sich zu verschieben: über 52% der Befragten gaben an, wegen negativer Auswirkungen auf die Work-Life Balance schon einmal einen Job gekündigt oder gar nicht erst angenommen zu haben. Weiterlesen

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