Interview

W&V Interview mit Regina Mehler

Heidi und Howard oder: Ehrgeiz ziemt sich nicht

„Männern und Frauen fällt es schwer, Ehrgeiz bei Frauen zu akzeptieren, den man bei Männern durchaus als passend, vorbildlich und positiv bewertet. Es liegt nicht nur daran, dass Frauen in den eigenen Gehaltsverhandlungen schlechter wären, nein: weder Männer noch Frauen gehen auf Forderungen von Frauen in der gleichen Weise wohlwollend ein wie bei männlichen Kollegen.“ sagt Regina Mehler im Interview mit Irmela Schwab vom Frauennetzwerk der Zeitschrift W&V. Lesen Sie das ganze Interview auf den Seiten der W&V.

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Allgemein, Summit

Summit 2013 – Agenda Update

„Zugangscodes für die Zukunft“

Kerstin EisenschmidtWo sind Sie in diesem Moment?

Ist eine Veränderung fällig oder haben Sie gerade einen wichtigen Schritt gemacht? Kerstin Eisenschmidt ist Expertin für Strukturwandel und strategische Unternehmensentwicklung und wird auf unserem Summit über „Kompetenzen und Werte – Zugangscodes für die Zukunft“ sprechen. Sie arbeitet mit einem Stufenmodell, angelehnt an die „Spiral Dynamics“ von Beck, Cowan und Graves. Diese Entwicklungsstufen gelten für Ihre Karriere oder Ihr Privatleben ebenso wie für das Changemanagement in Unternehmen oder für die Entwicklung unserer Gesellschaft. Frau Eisenschmidt hat Kernthemen und Entwicklungsoptionen für jede Stufe entwickelt. Der Charme dieser Denkweise liegt darin, dass wir in dem Moment, in dem wir unsere aktuelle Stufe kennen „aus der Zukunft lernen können“, weil wir damit auch unsere Kernthemen auf der kommenden Stufe bereits sehen. Richtig spannend wird es, wenn Frau Eisenschmidt die Hebelpunkte aufzeigt, an denen wir ansetzen sollten, um mit genau den richtigen Mitteln unseren nächsten Entwicklungsschritt bewältigen zu können: Diese Hebelpunkte sind unsere „Zugangscodes für die Zukunft“.

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne (…)“: Send to a friend

Kennen Sie eine kluge Frauen, für die der Schritt auf’s Podium ein „Zugangscode für die Zukunft“ sein könnte und die uns kennenlernen sollte? Dann sagen Sie es weiter: Unser Summit am 13. September in München ist offen für Interessentinnen und professionelle Rednerinnen und Moderatorinnen, die sich engagieren wollen.

Diversity übrigens wird in Unternehmen auf Stufe 4 eine Frage der Gerechtigkeit sein, auf Stufe 5 ist es ein Marketingthema, auf Stufe 7 ist der tatsächliche Nutzen der Teamintelligenz für das Unternehmen erkannt worden. Entsprechend kann man das Thema in unterschiedlichen Unternehmen auch unterschiedlich promoten – und damit erfolgreich sein.

Weitere Informationen und die Anmeldung zum Summit finden Sie hier.

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Allgemein, Studie

“Don’t rock the boat”

Endlich haben wir eine Antwort auf die Frage “Warum sind Frauen die besseren Aufsichtsräte?”. Eine durchschnittlich um 53% höhere Eigenkapitalrendite (ROE), 66% höhere Erträge aus Investitionen (ROI) und 42% höhere Umsatzrenditen1) machen den kleinen Unterschied sobald mindestens eine Frau im Board ist – das war Chris Bart und Gregory McQueen2) eine Studie3) wert. Weiterlesen

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Allgemein, Interview

„Erkennen Sie, um welchen heißen Brei herumgeredet wird und vertreiben Sie Ihre heiligen Kühe!“

Unser Interview mit Prof. Dr. Brigitte Witzer

130311_Foto_BWitzer_Outdoor_2_200x300Sie ist Rednerin der Women Speaker Foundation und hat als Executive Coach und Expertin für Leadership und Wirtschaftsethik einen tiefen Einblick in die Gravitationsverhältnisse auf den Führungsetagen der Konzerne. Prof. Dr. Brigitte Witzer hat Erfahrung als Geschäftsführerin, den wissenschaftlichen Background der Professorin und sie ist Autorin. Uns interessierte ihr erfahrener und analytischer Blick auf Männer und Frauen im Management – herausgekommen ist eine klarsichtige und pointierte Betrachtung über Königinnen, Helden und Gefühle, die wir alle kennen: Viel Spaß beim Lesen! Weiterlesen

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Studie: Professionals definieren Erfolg

Status und Titel rangieren inzwischen auf Platz sieben und acht, als klarer Sieger wird die Work-Life Balance zum Top-Kriterium für die erfolgreiche Karriere (56%), weit vor Geld (45%), Anerkennung (42%) und Autonomie (42%) – bei Männern und Frauen. Für die Accenture Studie 2013 wurden 4.100 Männer und Frauen in großen und mittleren Unternehmen in 33 Ländern befragt, paritätisch durch alle Generationen.

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Die Prioritäten der Professionals scheinen sich zu verschieben: über 52% der Befragten gaben an, wegen negativer Auswirkungen auf die Work-Life Balance schon einmal einen Job gekündigt oder gar nicht erst angenommen zu haben. Weiterlesen

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Persönlichkeitsentwicklung – quo vadis?

Neue Techniken für Coaching treiben bisweilen merkwürdige Blüten. In einem Artikel der Financial Times Deutschland wurde jüngst beschrieben, wie die Gehirnaktivität der Teilnehmer eines MBA-Programms mit kabellosen Sensoren auf dem Kopf gemessen wurde, um ihr Verhalten in verschiedenen Situationen zu analysieren und natürlich nachhaltig weiter zu entwickeln.

Wir haben mit Coach Dr. Sabine von Oesterreich gesprochen – zum Thema nachhaltige Persönlichkeits- und Teamentwicklung, aber auch über ihren ganz speziellen Beratungsansatz.

Women Speaker Foundation: Frau Dr. von Oesterreich, Sie sind Expertin für nachhaltige Persönlichkeits- und Teamentwicklung. Warum sollte sich jedes Unternehmen damit beschäftigen?

Dr. Sabine von Oesterreich: Die Kultur eines Unternehmens sind seine inneren Ressourcen. Diese werden bestimmt durch 4 Faktoren: die Rahmenbedingungen, Prozesse, Werte und Beziehungen. Diese können als Chance oder als Falle in der Führung eines Unternehmens existieren. Die Unternehmensführung wird bestimmt und geprägt durch Menschen, daher halte ich es für wichtig, dass Menschen – vor allem – in Führungspositionen sich selbst regelmäßig hinterfragen, sich inspirieren lassen. Gutes Coaching ist für mich genau das: Inspiration und Entwicklung – für sich selbst und somit für die Menschen im Umfeld.

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Business Case Gender Diversity

Aktuelle Studienergebnisse des Fraunhofer Instituts

Es geht um knallharte Wettbewerbsvorteile, um die Innovationsfähigkeit gemischter Teams und um Kreativität! Soll Gender Diversity Management in Unternehmen überhaupt irgendeine Aussicht auf Erfolg haben, dann muss genau diese Legitimitätsgrundlage dafür jedem klar sein. Das ist ein Ergebnis der Fraunhofer Studie(1). „Die Vorteile gemischter Teams werden nicht mehr bezweifelt.“ Fragt man aber genauer und direkt nach, wie anlässlich dieser Untersuchung, sind die Antworten der Führungskräfte in Großunternehmen erstaunlich: Der Hauptvorteil wird bei den meisten Befragten – Männern wie Frauen – in „atmosphärischen Verbesserungen“ gesehen! Das ist in zweierlei Hinsicht fatal: Erstens wird sich der gesellschaftliche Wandel in den Hierarchien der Unternehmen nur durchsetzen, wenn jedem klar ist, dass die ökonomischen Vorteile für die Besetzung von Führungspositionen mit Frauen ausschlaggebend sind. Zweitens wird Deutschland als Standort in den kommenden beiden Jahrzehnten durch die demografische Entwicklung massiv an Bedeutung verlieren, und wenn es den Unternehmen nicht gelingt, für Frauen attraktiver zu werden, verschärft das die Situation erheblich.

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Den Kapitalismus verändern

Große Scheine, die da zurzeit in den Medien im Umlauf sind: 2013 wird das Jahr des großen Sprungs zum Thema Gender Diversity, weil in deutschen Großunternehmen überdurchschnittlich viele Spitzenpositionen neu zu besetzen sind. Unter der Führung von Frauen soll der Kapitalismus weiblicher werden – aber was genau ist der weibliche Führungsstil, was machen Frauen anders? Weiterlesen

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„Women Matter: Making the Breakthrough“

Role Models sind Agentinnen des Change-Managements und tragen zur Weiterentwicklung der Unternehmenskultur bei – das ist unser Punkt. Das heißt nämlich auch, dass Toprednerinnen auf den Podien hochkarätiger Veranstaltungen andere Frauen motivieren, im Unternehmen zu bleiben und aufzusteigen. Und weil alle im Markt wissen, dass Unternehmen mit einem höheren Anteil weiblicher Vorstands- und Aufsichtratsmitglieder eine signifikant bessere Performance aufweisen – ob Shareholder Value, die Entwicklung von Aktienkursen, Gewinn und Umsatzzahlen, EBIT oder Eigenkapitalrendite – haben wir gute Argumente. Weiterlesen

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