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WoMenCONNEX 2015 – NACHLESE

Kongress- und Karrieremesse zur Positionierung von Frauen in der Arbeitswelt

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Networking stand auch bei der zweiten Auflage der WoMenCONNEX im Fokus. „Ich habe viele Kontakte zu den Verantwortlichen in unterschiedlichen Unternehmen hergestellt, für die ich sonst viel mehr Zeit hätte investieren müssen.“, sagte Regina Mehler. Die WOMEN SPEAKER FOUNDATION war mit einem Stand vertreten und Regina Mehlers Workshop „Ihre Eigenmarke in Szene setzen: Die Do‘s und Dont‘s auf der Bühne“ stand am Nachmittag auf der Agenda.  40 Prozent der 470 TeilnehmerInnen stammen aus Unternehmen, die mehr als 1.000 Mitarbeiter haben; das sind über 10 Prozent mehr als im Vorjahr.  Weiterlesen

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Interview

W&V-Frauen-Netzwerk: Interview mit Regina Mehler

WSF-Gründerin Mehler: „Gemischte Teams funktionieren besser“

Ohne Männer geht es nicht. Auch die Frauen-Power hat da ihre Grenzen. „Innovationskraft durch Demokratisierung und Partizipation“ lautet daher das Motto des Women Speaker Foundation Summit 2015, bei dem am 7. und 8. Mai in Frankfurt am Main männliche und weibliche Manager zusammenkommen. Ziel ist es, durch einen höheren Anteil an Frauen in Führungsetagen für mehr größeren Unternehmenserfolg zu sorgen. Das W&V Frauen-Netzwerk sprach dazu mit Regina Mehler, Initiatorin des Summit

und Gründerin der Women Speaker Foundation.

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Frau Mehler, das Motto des Summit der WSF lautet dieses Jahr: Innovationskraft durch Demokratisierung und Partizipation. Was ist damit gemeint?

Für den diesjährigen Summit haben wir ein Thema gewählt, dass von Frauen wie Männern in Führung gleichermaßen Veränderung einfordert. Durch mehr Mitsprache von Mitarbeitern und Kollegen wird sich der Managementstil verändern. Diese Herausforderung wollen wir auf Augenhöhe diskutieren. Und dafür haben wir mit der Deutschen Bahn einen Partner gefunden, der geübt und versiert ist im Change Management. Wir sind gespannt auf die verschiedensten Blickwinkel, die sich in den Diskussionen ergeben werden. Weiterlesen

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Summit Insights

Mitsprache heißt Mitverantwortung. Innovationskraft durch Demokratisierung und Partizipation

Artikel von Dr. Alexandra Hildebrandt im Blog der Huffington Post

DrHildebrandtDass sie heute nicht mehr so sichtbar ist wie früher, heißt nicht, dass sie an Bedeutung verliert. Im Gegenteil: Die Debatte um Führungsthemen war nie so „wertvoll“ wie heute. Mit der zunehmenden Digitalisierung und Individualisierung der Gesellschaft werden auch Prozesse immer komplexer. Kundenbedürfnisse wandeln sich, und technologische Lösungen gewinnen immer

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mehr an Bedeutung. Das ist mit erheblichen Herausforderungen verbunden: Äußerlichkeiten und Statussymbole verschwinden, Hierarchien werden flacher, die Rolle von Arbeit, Management und Führung wird neu hinterfragt. Die Veranstaltung „Innovationskraft durch Demokratisierung und Partizipation“ räumt allerdings auch mit der naiven Vorstellung auf, dass eine demokratische Organisation bedeutet, hierarchiefrei zu führen, denn in den seltensten Fällen heißt Mitbestimmung, dass es keinen mehr Chef gibt. Artikel lesen

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Interview, Presseartikel

„Viele Frauen haben es sich in der Mitte ganz schön gemütlich gemacht“

Monique Siegel im brand eins Interview mit Gabriele Fischer

Das ist eine kurze Zusammenfassung des kontroversen und unbedingt lesenswerten Gesprächs im neuen Heft.


„So viele hoch qualifizierte Frauen verlassen die Universitäten, Fachkräfte werden überall gesucht, und nie waren die Chancen besser – dennoch reden viele Frauen am liebsten über die Nachteile, die ihr Geschlecht mit sich bringt.“, sagt Monique Siegel. Frauen könnten alles erreichen – aber sie müssten es wollen. “ Was ich den Frauen verüble, ist, dass ihre Gedanken oft nur um den eigenen Bauchnabel kreisen.“ Niemand kriege alles, so Monique Siegel weiter, auch Männer müssten verzichten, wenn sie Spitzenjobs haben wollten.

Sind Frauen die besseren Manager?

Monique_SiegelAuf diese Frage antwortet Monique Siegel: „Diversity ist der bessere Manager – wir brauchen die Ergänzung, die Vielfalt. Es gibt gute und schlechte Manager in beiden Geschlechtern, es gibt Zicken und Despoten. Es gibt Frauen, die andere Frauen fördern, aber auch solche, die neidisch sind, und wir müssen lernen damit zu leben.“ Der Zynismus und die absurden Wetten darauf, dass jemand verliert, die Jagd nach immer höheren Boni in der Finanzkrise seien Auswüchse einer Monokultur. Inzwischen gebe es eine Menge Studien von McKinsey, Boston Consulting, Deutsche Bank, die alle zu dem Schluss kämen, dass es profitabler sei, „Wenn Frauen und Männer ein Unternehmen gemeinsam führen.“ Es gehe eher um Ökonomie als um Frauenförderung: Monique Siegel ist mittlerweile für eine auf fünf Jahre begrenzte Quote, „Offenbar brauchen Männer einen gewissen Druck, um ihr Unternehmen profitabel zu machen.“

Die Frauenfrage in der Generation Y

Auf die Frage, ob es die Frauenfrage in zehn Jahren noch geben werde, antwortet die Trendanalytikerin: „Nein.“, weil die Generation Y ganz andere Probleme haben werde und zum anderen, weil die neue Generation mit dem Thema entspannter umgehe und ähnliche Ziele habe. „Auch

junge Männer wollen Zeit für ihre Familie haben, die alten Konkurrenzspiele öden sie an und mit den Statussymbolen ihrer Väter können sie wenig anfangen.“ Sie müssten nur wie die Frauen lernen, ihre Forderungen einzubringen und die Tatsache zu nutzen, dass sie in einer starken Position seien.

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Offener Brief

Männertage: Kritik an Veranstaltern der Münchner Medientage


Sissi Pitzer mobilisierte vier Netzwerke der Medienfrauen für einen gemeinsamen „Offenen Brief“ an die Veranstalter der Münchner Medientage, die im Oktober stattfinden werden. Sie prangern den eklatanten Frauenmangel auf den Podien an: von 322 Referenten und Diskussionsteilnehmern der Veranstaltung sind gerade mal 57 Frauen.

Frauen moderieren und Männer vertreten ihre Meinung

Portrait_Sissi_Pitzer_2011_400x400Auch die Elefantenrunde zum Auftakt der Medientage folgt dem Muster „Frauen moderieren und Männer vertreten ihre Meinung“. Dazu die Verfasserinnen des Briefes: „Die seit Jahren virulenter werdende Diskussion um mehr Frauen in Führungspositionen, nicht nur, aber auch in den Medien – an den Medientagen München scheint sie vorbei zu gehen. (…) Die Zeiten der Alibi-Frauen sind vorbei: Wir fordern eine paritätische Besetzung der Podien! Wir und die Kolleginnen, die sich in unseren Netzwerken engagieren, haben keine Lust mehr auf Männer, die glauben, die (Medien-)Welt erklären zu können. Dabei fehlen die abweichenden Meinungen, die anderen Rollenbilder, der weibliche Blick aufs Geschehen. Übrigens gibt es auch unter Männern schon viele, die das genauso sehen und ungern an einseitig besetzten Panels teilnehmen.“ Weiterlesen

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Presseartikel

„Es gibt keine geeigneten Frauen hier für CEO-Jobs“


Klasse Überschrift, oder? Die Aufmerksamkeit in der Szene war damit gesichert, als der Artikel über Heiner Thorborg in der August-Ausgabe des Cicero erschienen ist. Herr Thorborg ist einer der erfolgreichsten Headhunter im deutschsprachigen Raum, Initiator des Mangerinnen-Netzwerks Generation CEO und Inhaber von Female Factor, einer Agentur, die Frauen in Top-Positionen vermittelt. Provokant also, ein solcher Satz zur Lage in den Vorstandsetagen der DAX 30 Unternehmen aus seinem Munde.

Lernfähig, wenn es an die eigene Brieftasche geht

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Bei genauem Lesen des dreiseitigen Interviews des Cicero mit ihm und seiner Geschäftspartnerin Frau Virzí allerdings relativieren sich die Dinge: Herr Thorborg begründet seine Einschätzung damit, dass Frauen in den Vorständen zurzeit überwiegend die Posten Personal und Recht besetzen, die nicht „die optimalen Sprungbretter“ für CEO-Positionen seien. Mit dieser Beobachtung liegt er sicherlich richtig, wie auch mit seiner Einschätzung, dass es nur eine wirkliche Veränderung der Situation geben kann, wenn Diversity in den Zielvereinbarungen der Manager steht, denn „Wenn es an die eigene Brieftasche geht, sind Männer übrigens auch sehr lernfähig.“, so Thorborg. „Doch wer von den DAX-Unternehmen steht wirklich mit geballter Faust dahinter und sagt: Und wenn ihr nicht mitmacht, werdet ihr das spüren? Ich würde sagen, vielleicht ein Drittel.“, so Thorborg weiter. (Foto zum Interview im Cicero) Weiterlesen

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Veröffentlichungen unserer Rednerinnen

Wollten Sie nicht immer schon die Welt verändern?

„War’s das schon?“

„Weil Frauen glauben, sie müssten mit Männern konkurrieren, passen sich nach wie vor viele einem bereits kaputten System an, anstatt es aus der Pole-Position heraus in Frage zu stellen.“, so Dr. phil. Monique Siegel, Autorin und Trendanalytikerin, in ihrem neuen Buch „War’s das schon? Wie Frauen ihre Chancen verpassen“, das demnächst auf den Markt kommt. 

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Statt Geschlechterkampf brauchen wir einen Systemwechsel, für den sich beide, Männer und Frauen, gemeinsam engagieren. Der Megatrend „Female Shift“ sei bereits seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nachweisbar: dieser Transfer von Einflussnahme, Entscheidungskompetenz und Verantwortung hin zu den Frauen ermögliche das Schmieden neuer Allianzen für das nötige Umdenken in Wirtschaft und Gesellschaft. Frauen allerdings müssen sich jetzt der einmaligen Situation in der Geschichte bewusst werden und sie nutzen, so Monique Siegel weiter. Weiterlesen

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Frauen in der Politik

Interview mit der Münchner OB-Kandidatin Sabine Nallinger

Frau Nallinger, Sie kandidieren als Oberbürgermeisterin in München – welche Erfahrungen haben sie mit den Männerkulturen in der Politik gemacht und was denken Sie, warum es nur so wenige Frauen in Führungspositionen in der Kommunalpolitik gibt?

Foto: Konrad Fersterer

Foto: Konrad Fersterer

Sabine Nallinger: Ich verfüge nicht über lange Erfahrung in der Parteipolitik. Ich bin allerdings schon sehr früh ein politischer Mensch gewesen, politisch interessiert, habe mich auch eingebracht in Bürgerinitiativen und in Vereinen und habe mich eingemischt. Ich bin vielleicht vor 13 oder 14 Jahren bei den Grünen eingetreten und ich bin jetzt seit knapp sechs Jahren im Stadtrat. Davor habe ich mich sehr auf meinen Beruf konzentriert und habe da natürlich schon auch  grüne Projekte voran getrieben in der Stadt und in der Verkehrsplanung, aber ich bin quasi eine Quereinsteigerin in der Politik. Auch mein Beruf ist eine Männerdomäne, ich bin ja Stadt- und Verkehrsplanerin. Als ich vor über 20 Jahren angefangen habe,  war die Verkehrsplanung ein reiner „Männerladen“.

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Warum ist es für Frauen schwierig in der Politik weiter zu kommen, wo sind die Barrieren?

Sabine Nallinger: Wir hatten ja viele Jahre in Frankfurt die Petra Roth, die einen super Job gemacht hat und auch Städtetags-Präsidentin gewesen ist. Mittlerweile gibt es keine einzige Großstadt mehr, die von einer Frau regiert wird. Weiterlesen

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Frauen und Innovation

//2 WER GEWINNT DAS RENNEN?

 

Corinna Conradt

Auf der Poleposition der Agenden von Executives rund um den Globus steht das Thema Innovation: Kapazitäten, Budgets, Prozesse, Output und Return on Invest (RoI). Innovationskraft ist der Schlüssel zu Wettbewerbsfähigkeit und Erfolg – woran auch immer man den messen möchte. Der Entrepreneur, so schon Joseph Schumpeter Anfang des 20. Jahrhunderts, suche seine wirtschaftliche Position durch Innovationen zu verbessern. Es sei der Unternehmergeist, der Innovationen erzwinge und damit Wirtschaftswachstum und sozialen Wandel vorantreibe. Aber wie finde ich Lösungen für Probleme oder Antworten auf Fragen, die noch niemand gestellt hat? Wie organisiere ich die reibungslose „Creatio ex Nihilo“ und wie wird der ständige Zugriff auf Problemlösungen zur Vermeidung von Krisen institutionalisiert? Wie müssen innovative Teams aussehen? So ist es weltweit seit Jahrzehnten ein zentrales Anliegen, herauszufinden, wie Innovationen entstehen, wie man sie forciert und plant – wie erfolgreiches Innovationsmanagement aussieht. Weiterlesen

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Allgemein, Interview

Werte, Transparenz und Glaubwürdigkeit – in allen Bereichen der Unternehmenskommunikation

Philine von SellUnser Interview mit Philine von Sell

Sie ist vielfach ausgezeichnete Regisseurin und Fotografin, ehemalige Professorin, Produzentin und Gründerin der Circle of Values Communication GmbH und sie initiierte eine Begabtenförderung in den Townships von Südafrika. Philine von Sell verkörpert als Expertin für nachhaltige Unternehmenskommunikation, mit ihrem Handeln als Unternehmerin sowie mit ihrem sozialen Engagement Integrität und Glaubwürdigkeit. Wir sprachen mit ihr über Werte, Nachhaltigkeit und Authentizität in der Unternehmenskommunikation. Weiterlesen

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