Interview

W&V-Frauen-Netzwerk: Interview mit Regina Mehler

WSF-Gründerin Mehler: „Gemischte Teams funktionieren besser“

Ohne Männer geht es nicht. Auch die Frauen-Power hat da ihre Grenzen. „Innovationskraft durch Demokratisierung und Partizipation“ lautet daher das Motto des Women Speaker Foundation Summit 2015, bei dem am 7. und 8. Mai in Frankfurt am Main männliche und weibliche Manager zusammenkommen. Ziel ist es, durch einen höheren Anteil an Frauen in Führungsetagen für mehr größeren Unternehmenserfolg zu sorgen. Das W&V Frauen-Netzwerk sprach dazu mit Regina Mehler, Initiatorin des Summit

und Gründerin der Women Speaker Foundation.

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Frau Mehler, das Motto des Summit der WSF lautet dieses Jahr: Innovationskraft durch Demokratisierung und Partizipation. Was ist damit gemeint?

Für den diesjährigen Summit haben wir ein Thema gewählt, dass von Frauen wie Männern in Führung gleichermaßen Veränderung einfordert. Durch mehr Mitsprache von Mitarbeitern und Kollegen wird sich der Managementstil verändern. Diese Herausforderung wollen wir auf Augenhöhe diskutieren. Und dafür haben wir mit der Deutschen Bahn einen Partner gefunden, der geübt und versiert ist im Change Management. Wir sind gespannt auf die verschiedensten Blickwinkel, die sich in den Diskussionen ergeben werden. Weiterlesen

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Summit Insights

Mitsprache heißt Mitverantwortung. Innovationskraft durch Demokratisierung und Partizipation

Artikel von Dr. Alexandra Hildebrandt im Blog der Huffington Post

DrHildebrandtDass sie heute nicht mehr so sichtbar ist wie früher, heißt nicht, dass sie an Bedeutung verliert. Im Gegenteil: Die Debatte um Führungsthemen war nie so „wertvoll“ wie heute. Mit der zunehmenden Digitalisierung und Individualisierung der Gesellschaft werden auch Prozesse immer komplexer. Kundenbedürfnisse wandeln sich, und technologische Lösungen gewinnen immer

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mehr an Bedeutung. Das ist mit erheblichen Herausforderungen verbunden: Äußerlichkeiten und Statussymbole verschwinden, Hierarchien werden flacher, die Rolle von Arbeit, Management und Führung wird neu hinterfragt. Die Veranstaltung „Innovationskraft durch Demokratisierung und Partizipation“ räumt allerdings auch mit der naiven Vorstellung auf, dass eine demokratische Organisation bedeutet, hierarchiefrei zu führen, denn in den seltensten Fällen heißt Mitbestimmung, dass es keinen mehr Chef gibt. Artikel lesen

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Summit Insights

„Mein wunderbarer Arbeitsplatz“

Was haben Harley Davidson, das belgische Sozialministerium, eine französische Keksfabrik, ein indischer Großkonzern und ein amerikanischer Anbieter von Outdoor-Kleidung gemeinsam? Die Mitarbeiter organisieren dort ihre Arbeit selbst. Aber was bedeutet das genau? Arte wiederholt am 18. März die Dokumentation über Mitarbeiter und Chefs ganz unterschiedlicher Unternehmen und Behörden vor allem auch in Europa, die schon heute erfolgreich in innovativen, partizipativen Strukturen arbeiten. Die Globalisierung hat den Innovationsdruck auf die Unternehmen erhöht und die Digitalisierung revolutioniert die Arbeitsplätze. Eine Antwort auf diese Herausforderungen sind demokratische Strukturen: Vertrauen, Freiheit und Kreativität stärken die Mitarbeiterbindung und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf dem globalen Markt. Ein interessanter Aspekt unseres Summit-Themas „Innovationskraft durch Demokratisierung und Partizipation“ und unbedingt sehenswert: am 18. März um 9 Uhr oder danach auf ARTE+7

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Summit Insights

„Unternehmen sind erfolgreicher, wenn ihre Strukturen demokratisch werden“

Prof. Dr. WelpeOb Einzelhandel, IT oder Banken und Versicherungen – alle  Bereiche unserer Wirtschaft wandeln sich mit den drei großen Taktgebern Digitalisierung, Globalisierung und gesellschaftlicher Wertewandel. Die Sharing-Ökonomie, die Individualisierung von Produkten und Lebensentwürfe, die ganz andere Berufsbiografien ergeben, sind nur einige Beispiele dafür. Das sind Herausforderungen für Unternehmen, die sie nur mit neuen Führungs- und Organisationskonzepten bewältigen werden, sagt Prof. Dr. Welpe von der TU München, Referentin auf unserem Summit in Frankfurt am 7. und 8. Mai. In weltweiten Absatz- und Arbeitsmärkten geht es nicht nur um den Wettbewerb der Geschäftsmodelle, die Unternehmen stehen auch im Wettbewerb der Führungsmodelle.  In einem Video der ARD  stellt Frau Prof. Dr. Welpe ihre These in den Zusammenhang – klug, und sehr gut verständlich.

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Interview

Julia David, Expertin für bewussten Wandel

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Frau David, Sie kommen aus der Wirtschaft und arbeiten mit Spitzensportlern und mit Managern, wie würden Sie Ihre Strategie als Coach, Beraterin und Rednerin auf den Punkt bringen?

Julia_DavidJulia David: Ich bin Expertin für bewussten Wandel und bringe Menschen vom bloßen Funktionieren ins bewusste Schaffen. Dabei geht es um Selbstwahrnehmung und um Selbstführung, denn wer sich selbst führt, kann auch andere führen. Das ist der Aspekt, auf den alles weitere dann aufbaut. Ich begleite Menschen in Veränderungsprozessen. Das tue ich zum einen als Rednerin, als Beraterin und als Coach. Ich arbeite mit Techniken beispielsweise aus dem Mentalen Training, aus dem NLP oder mit der Motiv Struktur Analyse (MSA).

Als Expertin für bewussten Wandel ist es mir wichtig, Menschen in erster Linie Bewusstsein und Wahrnehmung für sich selbst zu vermitteln. Durch die Wahrnehmung kommen Menschen in ihre Emotionen und durch die Emotionen in die Veränderung – wir lernen nur da, wo wir fühlen. Das ist mein Kernpunkt, das tue ich zum einen im Spitzensport, im Motorsport wie auch im Fußball, das sind die beiden Hauptsportarten, auf die ich mich spezialisiert habe. Das tue ich auch mit Führungskräften. Am Ende ist das ein Stück weit die Persönlichkeitsentwicklung, die dann zur Führungsentwicklung, zu einer verbesserten Kommunikation und einer Einheit in einem Team führt. Wenn ich mich mehr wahrnehme, achte ich auch viel mehr auf mich. Durch das Bewusstsein geht es auch immer um die Selbstführung – wie führe ich mich selbst in den Bereichen Gesundheit, Führung aber auch meinen Geist, wie kontrolliere ich meine Gedanken.

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Aus dem Spitzensport ist sicher einiges auf die Wirtschaft übertragbar… Weiterlesen

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Webinar

Storytelling

„Du, dett iss eigentlich janz einfach, stell dir mal vor…“, mit diesen Worten begann er eine kleine Geschichte zu erzählen. Wir alle hingen an seinen Lippen: die Jungs von der Software-Entwicklung ebenso wie die Grafikerinnen, die Designer oder das Projektmanagement. Den Kunden ging es da nicht anders. Wenn er das, was wir erarbeitet, konzipiert und gestaltet hatten, präsentierte, konnte eigentlich gar nichts schief gehen.

StorytellingBirdIn seinem Beisein war es, als spüre man einen warmen Wind unter den Flügeln und auch die eigene Präsentation gelang ganz selbstverständlich und wurde zum Erfolg. Er hatte vorher als Dramaturg im Theater gearbeitet und nutzte seine Erfahrung, die wesentlichen Dinge in Geschichten und mit Bildern auf den Punkt zu bringen. Schnell wurde er unentbehrlich und bald zum Partner in der Agentur. Selbst später, als es mal eng wurde für das ganze Unternehmen, konnte er komplexe Change Management Strategien verständlich machen und auf begeisterte Mitarbeiter zählen, weil jeder genau spürte, warum das alles schnell und mit ungebrochener Motivation geschehen musste. Damals habe ich mich manchmal gefragt, wie wohl sein CV ausgesehen haben mag und wie das Bewerbungsgespräch abgelaufen sein könnte…

Das Führungstool

Storytelling ist ein machtvolles Führungstool, das ist klar. Geschichten kann man sich auch leichter merken, denn an einem Roten Faden bleiben selbst komplizierte Lerninhalte  leicht in Erinnerung. Von den Neurowissenschaftlern haben wir dazu erfahren, dass ein Lernen ohne positive Emotionen kaum denkbar ist. Und genau das ist es, was wir mit Geschichten und Metaphern tun: Emotionen wecken, mit Leidenschaft und Authentizität. Das sind natürlich Muster, die wir ganz besonders für Bühne und Podium nutzen können, um erfolgreich zu sein.

„Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen, Erwachsenen zum Aufwecken.“

Dieses Zitat stammt von Jorge Bucay, einem südamerikanischen Autor und Psychotherapeuten. Katrin Klemm, Keynotespeakerin und Storytelling-Coach nutzt es für ihre Arbeit – und das ist die „Good News“: Storytelling kann man lernen! Held in seiner Welt – Ruf&Aufbruch – das Überschreiten der Schwelle – Bewährungsprobe – Prüfung – Belohnung und Erkenntnis – Triumphale Rückkehr: wir können die Muster hinter erfolgreichen Stories von Homer bis Hollywood als Blaupausen nutzen, um unsere eigenen Geschichten zu erzählen, um unsere eigenen Themen unwiderstehlich zu machen und ein eigenes Profil zu entwickeln.

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Presseartikel

„Es gibt keine geeigneten Frauen hier für CEO-Jobs“


Klasse Überschrift, oder? Die Aufmerksamkeit in der Szene war damit gesichert, als der Artikel über Heiner Thorborg in der August-Ausgabe des Cicero erschienen ist. Herr Thorborg ist einer der erfolgreichsten Headhunter im deutschsprachigen Raum, Initiator des Mangerinnen-Netzwerks Generation CEO und Inhaber von Female Factor, einer Agentur, die Frauen in Top-Positionen vermittelt. Provokant also, ein solcher Satz zur Lage in den Vorstandsetagen der DAX 30 Unternehmen aus seinem Munde.

Lernfähig, wenn es an die eigene Brieftasche geht

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Bei genauem Lesen des dreiseitigen Interviews des Cicero mit ihm und seiner Geschäftspartnerin Frau Virzí allerdings relativieren sich die Dinge: Herr Thorborg begründet seine Einschätzung damit, dass Frauen in den Vorständen zurzeit überwiegend die Posten Personal und Recht besetzen, die nicht „die optimalen Sprungbretter“ für CEO-Positionen seien. Mit dieser Beobachtung liegt er sicherlich richtig, wie auch mit seiner Einschätzung, dass es nur eine wirkliche Veränderung der Situation geben kann, wenn Diversity in den Zielvereinbarungen der Manager steht, denn „Wenn es an die eigene Brieftasche geht, sind Männer übrigens auch sehr lernfähig.“, so Thorborg. „Doch wer von den DAX-Unternehmen steht wirklich mit geballter Faust dahinter und sagt: Und wenn ihr nicht mitmacht, werdet ihr das spüren? Ich würde sagen, vielleicht ein Drittel.“, so Thorborg weiter. (Foto zum Interview im Cicero) Weiterlesen

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Frauen und Innovation

//3 INNOVATIONSMANAGEMENT: PROJEKT „LEAKY PIPELINE“

Corinna Conradt

Es liegt nicht an der Ausbildung: über die Hälfte der Absolventen an deutschen Hochschulen sind Frauen, EU-weit sind es 59%, aber nur ein Drittel aller Führungspositionen sind weiblich besetzt und nur 2,4% im Topmanagement der 500 größten deutschen Unternehmen. Es liegt auch nicht an der Art der Qualifikation: in Deutschland rekrutiert sich der überwiegende Teil der Vorstandsposten aus BWLern und Juristen – Fächer, in denen die Abschlüsse unter Männern und Frauen gleichmäßig verteilt sind. Wir sprechen hier also auch von einer „Leaky Pipeline“: Wo sind all die ambitionierten, intelligenten und talentierten Frauen geblieben? Wo scheren sie aus, wo geben sie auf, wann ziehen sie sich zurück aus ihrer vielversprechenden Karriere und warum?

Den „Brain Drain“ stoppen – ein Milliardenprojekt

Was bedeutet es für ein Unternehmen oder für eine Institution, wenn ausschließlich Männer an der Spitze stehen? Es heißt: hier sitzen nicht die besten Köpfe ihres Faches, weil der Pool bereits vor der Auswahl halbiert wurde. Einfache Rechnung: kein Unternehmen, das innovativ ist und sich im Markt behaupten muss, kann es sich leisten, 50% der besten Köpfe den Wettbewerbern zu überlassen – national wie international. Nicht „Political Correctness“ (PC) steht also bei der Suche nach weiblichen Talenten im Vordergrund, sondern der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit. Institutionen und Unternehmen aber sind für Frauen weit weniger interessant, wenn sie eine männliche Managementkultur beim potentiellen Arbeitgeber vermuten. Weiterlesen

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Summit

„Holt die Männer mit ins Boot.“

… der nächste Schritt in den Diversity Abteilungen ist vorgegeben

Dies ist ein Artikel von Gabriele Schendl-Gallhofer, Initiatorin der Plattform, Pumps & Shoes über den Summit der Women Speaker Foundation: „Nachdenkliches und Erfreuliches zum Women-Speaker-Foundation-Summit vom 13.0.9.2013 in München. Subjektive Betrachtungsweise über eine bewegende Veranstaltung“

 

Gabriele Schendl-GallhoferDa war sie wieder, diese freudige Anspannung, diese Lust auf Information und auf Gespräche mit interessanten Menschen. Mit dem Lift in das 5.Stockwerk eines Hochhauses in München fahren und dann nur dem Stimmengemurmel folgen. Ein interessanter und bestätigender Tag nahm seinen Anfang. Vorneweg, der Tag war gespickt mit interessanten Vorträgen von hoher Qualität und wertvollen Informationen. Es war ein Genuss. Ein herzlicher Dank an die Organisatorin dieser Veranstaltung: Regina Mehler.  Weiterlesen

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Allgemein, Summit

Summit 2013 – Agenda Update

„Zugangscodes für die Zukunft“

Kerstin EisenschmidtWo sind Sie in diesem Moment?

Ist eine Veränderung fällig oder haben Sie gerade einen wichtigen Schritt gemacht? Kerstin Eisenschmidt ist Expertin für Strukturwandel und strategische Unternehmensentwicklung und wird auf unserem Summit über „Kompetenzen und Werte – Zugangscodes für die Zukunft“ sprechen. Sie arbeitet mit einem Stufenmodell, angelehnt an die „Spiral Dynamics“ von Beck, Cowan und Graves. Diese Entwicklungsstufen gelten für Ihre Karriere oder Ihr Privatleben ebenso wie für das Changemanagement in Unternehmen oder für die Entwicklung unserer Gesellschaft. Frau Eisenschmidt hat Kernthemen und Entwicklungsoptionen für jede Stufe entwickelt. Der Charme dieser Denkweise liegt darin, dass wir in dem Moment, in dem wir unsere aktuelle Stufe kennen „aus der Zukunft lernen können“, weil wir damit auch unsere Kernthemen auf der kommenden Stufe bereits sehen. Richtig spannend wird es, wenn Frau Eisenschmidt die Hebelpunkte aufzeigt, an denen wir ansetzen sollten, um mit genau den richtigen Mitteln unseren nächsten Entwicklungsschritt bewältigen zu können: Diese Hebelpunkte sind unsere „Zugangscodes für die Zukunft“.

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne (…)“: Send to a friend

Kennen Sie eine kluge Frauen, für die der Schritt auf’s Podium ein „Zugangscode für die Zukunft“ sein könnte und die uns kennenlernen sollte? Dann sagen Sie es weiter: Unser Summit am 13. September in München ist offen für Interessentinnen und professionelle Rednerinnen und Moderatorinnen, die sich engagieren wollen.

Diversity übrigens wird in Unternehmen auf Stufe 4 eine Frage der Gerechtigkeit sein, auf Stufe 5 ist es ein Marketingthema, auf Stufe 7 ist der tatsächliche Nutzen der Teamintelligenz für das Unternehmen erkannt worden. Entsprechend kann man das Thema in unterschiedlichen Unternehmen auch unterschiedlich promoten – und damit erfolgreich sein.

Weitere Informationen und die Anmeldung zum Summit finden Sie hier.

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