Kolumne von Regina Mehler in "Absatzwirtschaft"

Wie sichtbar sind Sie?

2016 wird – hoffentlich auch für Sie – das Jahr des Visual Storytelling. Bild und Video nehmen in der Kommunikation immer größeren Raum ein, nicht zuletzt getrieben von Youtube, Instagram, Snapchat und Co. So mancher Marketingexperte spricht inzwischen vom „Visual Turn“: Eine Generation Y würde sich nicht mehr mit Text aufhalten, sondern vor allem Bilder und Videos konsumieren.

Visual Storytelling betrifft aber nicht nur die Marketer, die mit der Gen-Y-Zielgruppe kommunizieren. Wer sich selbst als Experte positionieren will, muss sichtbar werden. Daher sollte sich heute auch jeder Marketer Visual Storytelling auf die Selbstvermarktungs-Fahne schreiben. Nach „Positioniert euch“ muss es im zweiten Schritt „Visualisiert euch“ heißen. Jeder Experte braucht nicht nur eine Botschaft, er muss sie auch erlebbar machen: auf der Bühne, in der Presse, im Web, mit einem eigenen (Video)-Blog. Aber, und das ist für die eigene Karriere vielleicht fast noch wichtiger: auch im eigenen Unternehmen, etwa in Meetings. Eigentlich logisch.

Gebucht wird, wer eine spannende Botschaft hat

Ohne gute Geschichten und Bilder wird es jedoch auch im Eigenmarketing schnell langweilig. Und langweilig wird es leider zu oft. Denn Experten gibt es viele. Aber, Hand aufs Herz, wen merken Sie sich? Wer wird von den Veranstaltern gebucht? Klar – der, der eine spannende Botschaft hat. Aber doch auch der, der es versteht, diese in faszinierende Bilder zu verpacken und so zu erzählen, dass sie in Erinnerung bleibt. Also der, der visuell präsent ist. Und auch in unserer Business-Welt gilt das auch für den, der Emotionen weckt.

Ich nenne ein paar Beispiele: An den Auftritt von thjnk-Gründer Michael Trautmann, als er bei den Online-Marketing-Rockstars zum Mikro griff und einen Robbie Williams Song schmetterte, erinnert sich die Branche noch heute. AOL oder Microsoft schicken die – auch optisch auffallenden – digitalen Propheten David Shing oder Jonathan Oliver auf die großen internationalen Bühnen, da sie nicht nur Zukunftsthemen besetzen, sondern auch den außergewöhnlichen Auftritt beherrschen.

„Hat die Referentin auch ein Video?“

Doch auch Kleinigkeiten zählen: Speakerinnen von Facebook halten ihre Keynotes gerne im Facebook-blauen Kleid oder auch der saloppe Pferdeschwanz von Karen Heumann ist uns heute genauso präsent wie vor einigen Jahren die rote Krawatte von Bernd M. Michael.

Ich werde gerne gefragt, wenn ich eine Rednerin empfehle: „Hat die Referentin auch ein Video?“ Oder: „Unterhält sie auch das Publikum?“ Wer (ein zweites Mal) gebucht werden will, muss das zwingend erfüllen.

Also, liebe Marketer, investiert in eure Brand Experience! Schließlich denkt ihr so viel darüber nach, wie ihr Marken erlebbar macht. Wie sie gut beim Verbraucher ankommen. Wie sie im Gedächtnis bleiben und wie die Produkte möglichst oft und gerne auch immer wieder gekauft werden. Aber habt ihr das auch einmal für euch selbst gemacht?

Über die Autorin: Regina Mehler ist Unternehmerin und Gründerin unter anderem der Women Speaker Foundation. Sie entwickelt Leadership Brands und persönliche Experten-Marken für Executives und Unternehmensleitung. Ihre Themen als Unternehmensberaterin sind außerdem Innovations- und Veränderungsmanagement. Sie ist Autorin von „Der Phoenix-Effekt“. Regina Mehler ist „Member of Board“ im Deutschen Gründerverband.

New Leadership

NEW LEADERSHIP: INSPIRATION MIT VISION

Wir glauben an New Leadership: Eine glaubwürdige Führungspersönlichkeit mit klarem Profil und Haltung, authentisch und emotional kann ein Team, ein Unternehmen und den Markt verändern.

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Wir können Corporate und wir können Marke, deswegen heißt unser Ansatz, mit dem wir Sie auf Ihrem Weg zu Ihren Zielen unterstützen können: Build your own Brand! Die WOMEN SPEAKER FOUNDATION bietet Formate an, die wir aus dem gesammelten Erfahrungswissen erfolgreicher Männer und Frauen und mit dem klaren Gespür für den spannenden Wandel, den wir in Wirtschaft und Gesellschaft jetzt erleben, entwickeln.

Wir sind davon überzeugt, dass der Schritt auf die Bühne heute ein must-have ist, um sichtbar und deutlich in Führung zu gehen: Um Ihren Auftritt zu professionalisieren, haben wir die GENERALPROBE entwickelt. Außerdem wollen wir Ihnen in unseren Lunch&Learn Webinaren vielfältige Impulse für den Aufbau Ihrer Experten-Positionierung und für Ihr Marketing in eigener Sache geben.

Aber es ist fast egal, welche Angebote oder Tools auf dem Markt Sie nutzen, wichtig ist vor allem eins: Entwickeln Sie eine Vision, setzen Sie sich Ziele und verfolgen Sie Ihren Weg. Das ist mein Impuls zum Jahreswechsel: Nehmen Sie sich Zeit, erspüren Sie Ihre Bedürfnisse und was Sie wirklich wollen – wir begleiten Sie gern auf Ihrem Weg und freuen uns auf ein spannendes 2016 mit Ihnen!

 

NEUERSCHEINUNGEN Unserer Rednerinnen

Brigitte Witzer: Die Fleißlüge – Warum Frauen im Hamsterrad landen und Männer im Vorstand

Cover_FleißlügeSuperfleißig, supernett, superdoof – Wer fleißig ist, kann alles erreichen, heißt es. Das ist zwar gelogen, aber besonders Frauen scheint diese Lüge zu Bestleistungen zu motivieren: Ihre Studienabschlüsse sind glanzvoller als die der Männer, und sie sammeln ein Diplom nach dem anderen ein. Doch in den Topetagen der Macht sitzen andere – Fleiß und Macht schließen sich offenkundig aus. Wieso nur sind Frauen am Fleiß kleben geblieben? Brigitte Witzer hat sich intensiv mit dieser Frage beschäftigt – und Antworten gefunden: Frauen sind falsch unterwegs, für sie sieht ein Hamsterrad von innen wie eine Karriereleiter aus. Schluss damit! Wie die Fleißlüge beschaffen ist, warum sie sich so dauerhaft hält und was sich ändern muss, das deckt Brigitte Witzer in ihrer leidenschaftlichen, klugen Analyse auf. Ihr Fazit: Leistung lohnt sich – fragt sich bloß, für wen. Ein Augenöffner!

Rebekka Reinhard: Kleine Philosophie der Macht – nur für Frauen

Cover_Philisophie_der_Macht_ReinhardMacht ist weiblich! Frauen wollen viel erreichen und arbeiten hart dafür – dennoch fühlen sie sich häufig frustriert und ohnmächtig. Vielleicht, weil die üblichen weiblichen Methoden wie Perfektionismus und unerschütterliche Nettigkeit leicht zur Selbstausbeutung führen. Spiegel-Bestsellerautorin Rebekka Reinhard plädiert stattdessen für den Mut zur Macht. Wie Frauen Macht als Schlüssel zu Freiheit und Glück nutzen können, zeigt sie mit alltagstauglichen philosophischen Strategien: Das schlechte Gewissen und das Harmoniestreben aufgeben, sich aus Abhängigkeiten befreien, Worte in Taten verwandeln …

Wenn Frauen die Macht für sich entdecken, lernen sie, ihre Potenziale zu entfalten, ihre eigenen Ziele durchzusetzen und letztlich ein selbstbestimmtes und glückliches Leben zu führen.

Dagmar Werther (Hrsg.): Vision – Mission – Werte

Cover_Vision_WertherVisionsentwicklung mit Methode: Praxisbeispiele für den besseren Transfer: Die Herausgeberin Dagmar Werther, selbst Unternehmenscoach, hat 15 erfahrene Experten gebeten, ihre Erfahrungen und vor allem ihren Methodenkatalog zu veröffentlichen. So erhalten interessierte Fachleute Antworten auf Fragen wie: Was ist eine Vision? Was macht eine gute Vision aus? Wo liegt der Unterschied zu einer Mission? Welche Werte sind wichtig? Wie lassen sich Werte einführen? Wie kann eine gelungene Leitbildentwicklung aussehen? Die AutorInnen zeigen auf, wie eine Vision zu einem erfolgreichen Instrument wird.  

NACHRUF auf THERESIA HEBENSTREIT

„Luzie in China“: Unser Titelbild zeigt das Foto einer Keramikfigur aus dem Zyklus 1001nackt von Theresia Hebenstreit. Sie war eine Freundin und ist leider bereits im Oktober verstorben. Einen Nachruf und viele ihrer Bücher, Bilder und Skulpturen finden Sie auf der Webseite von Theresia Hebenstreit.

Events

WoMenCONNEX 2015 – NACHLESE

Kongress- und Karrieremesse zur Positionierung von Frauen in der Arbeitswelt

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Networking stand auch bei der zweiten Auflage der WoMenCONNEX im Fokus. „Ich habe viele Kontakte zu den Verantwortlichen in unterschiedlichen Unternehmen hergestellt, für die ich sonst viel mehr Zeit hätte investieren müssen.“, sagte Regina Mehler. Die WOMEN SPEAKER FOUNDATION war mit einem Stand vertreten und Regina Mehlers Workshop „Ihre Eigenmarke in Szene setzen: Die Do‘s und Dont‘s auf der Bühne“ stand am Nachmittag auf der Agenda.  40 Prozent der 470 TeilnehmerInnen stammen aus Unternehmen, die mehr als 1.000 Mitarbeiter haben; das sind über 10 Prozent mehr als im Vorjahr.  Weiterlesen

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Veröffentlichungen unserer Rednerinnen

Wirtschaftsgespräche über die Digitale Transformation bei der Kanzlerin

„Wer die Digi­tal­isierung als Bedrohung wahrnimmt, hat schon verloren“

Morgen, am 4. November ist Catharina van Delden, Mitglied des Bitkom-Präsidiums, zu Gast bei Kanzlerin Angela Merkel anlässlich der Wirtschaftsgespräche der CDU/CSU Bundestagsfraktion. Vorab ist ein Blogbeitrag der innosabi-CEO im Bitkom-Blog „getstartet“ unter dem Titel „Wer die Digi­tal­isierung als Bedrohung wahrnimmt, hat schon verloren“ erschienen. 

innosabi_Catharina-van-Delden-218x300Über die Hälfte der deutschen Unternehmen werde laut einer Studie der Bitkom ihr Geschäftsmodell im Zuge der Digitalisierung ändern müssen. Wer nicht mitziehe, werde über kurz oder lang vom Markt verschwinden, so C. van Delden. „Wir brauchen eine echte Digitale Souveränität für Deutschland und Europa. Das kann nur mithilfe der Politik gelingen. (…) Die große Herausforderung für uns alle ist, die digitale Transformation für die gesamte deutsche Wirtschaft positiv zu gestalten, die Chance für alle greifbar zu machen.“  Im Zuge der digitalen Transformationen seien geeignete Maßnahmen notwendig, um bei digitalen Schlüsseltechnologien, Diensten und Plattformen internationales Spitzenniveau zu erreichen. „Sowohl auf nationaler als auch europäischer Ebene.“

Events

250 Tech-Frauen im Epizentrum der digitalen Transformation

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 „Hier war zwei Tage lang unglaublich viel Energie zu spüren!“ 50 meist weibliche Speakerinnen – Wissenschaftlerinnen, IT-Entwicklerinnen und Managerinnen aus aller Welt – „brannten“ für ihre Arbeit an den aktuellen Schlüsselthemen von Technologie und digitaler Transformation.

Franziska Blum, Chefredakteurin Online der Wirtschaftswoche, fotografierte bei ihrer Begrüßung das fast ausschließlich weibliche Festival-Publikum der IT-Veranstaltung und zitierte damit Miriam Meckel, die zur Eröffnung der Medientage in München „die 22% Frauen suchen“ wollte. Sind wir einen ganzen Schritt weiter, wenn Frauen eine Tech-Veranstaltung dominieren, auf der die klassischen Diversity Themen nur noch eine Nebenrolle spielen? „Die zwei Tage in Berlin zeigten, wie viele Frauen die digitale Zukunft unserer Gesellschaft mit Ihrem Know-how, ihrer Innovationskraft und ihren Ideen auf höchstem Niveau gestalten“. Die WOMEN SPEAKER FOUNDATION unterstützte die Veranstaltung als Partner mit Speakerinnen und mit Regina Mehler im Advisory Board. (Foto: @Miriam)

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Inside WOMEN SPEAKER FOUNDATION

Unser Expert Relations Manager – Ihr neuer Ansprechpartner

MatthiasDas Herz der WOMEN SPEAKER FOUNDATION ist die Positionierung und Entwicklung von Expertinnen. Dafür gehen wir mit Rednerinnen, die proaktiv ihre Ziele verfolgen, in den Dialog. Diesem Dialog widmet seit Anfang Oktober Herr Matthias Appelhans als unser neuer „Expert Relations Manager“ seine volle Aufmerksamkeit. Gemeinsam und vertrauensvoll mit den Rednerinnen aktive Kooperationen gestalten, darauf, so Herr Appelhans, freue er sich. Vielleicht kennen Sie ihn schon und haben bereits mit ihm gesprochen, dann wissen Sie auch, warum wir uns freuen, ihn nun in dieser Rolle an Bord zu haben!

Arbeitswelt 4.0

DIGITALISIERUNG – KARRIERETURBO FÜR FRAUEN?

 

red_carpetWarum wird in der Wirtschaft gerade Frauen, die bereit sind in Führung zu gehen, der rote Teppich ausgerollt? Wie wird die Digitalisierung unsere Arbeitswelt komplett umkrempeln – und warum können weibliche Expertinnen und Rednerinnen genau das nutzen? Was tun Sie dafür, Ihre Optionen zu erkennen und Ihre Chancen umzusetzen? Die Industrie 4.0 bringt eine neue Dynamik und eine Beschleunigung der Veränderungen ins Wirtschaftsgeschehen. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

Global vernetztes Arbeiten erfordert kommunikative, soziale und integrative Skills:
> Teams statt „Egoistische Macher“

Führung wird neu definiert:
> Professionalisierung, Versachlichung und Kooperation statt „Fürst im Reich“

Arbeit wird komplexer durch Digitalisierung:
> Kollektiv geteiltes Wissen statt Expertisen in Silos

Karrierewege verlaufen nicht mehr linear sondern agil:
> Karriere-Unterbrechungen, späte Karrieren und individuell an den Lebensweg angepasste Karrieren lösen die heute „normale“ Arbeitsbiografie ab.

Flexibilisierung von Arbeitszeit und Ort:
> Leistung statt Anwesenheit: Die Präsenzkultur als Machtressource von Männern im Wettbewerb um Führungspositionen wird abgelöst 

Partizipative Strukturen für mehr Innovation und Flexibilität:
> Agile Strukturen lösen „aggressive Managementkulturen“ ab

Für Unternehmen bedeutet das: gerade Frauen werden die jetzt benötigten Kompetenzen zugeschrieben – das Recruiting befindet sich im „War for Female Talents“. Für Rednerinnen, die als Expertinnen auf die Bühne gehen, bedeutet das: Sie sollten genau wissen, welche Veränderungen die Digitalisierung in den Unternehmen, bei Ihren Kunden und für ihr eigenes Expertenthema bedeutet, um sich entsprechend und erfolgreich zu positionieren. Für Frauen im Management, ebenso übrigens wie für Männer, geht es jetzt darum, die neuen Bedingungen im Unternehmen auszuhandeln und umzusetzen, denn der Wandel muss gestaltet werden: Die neuen Gestaltungsfreiheiten in puncto Arbeitszeit und  -ort beispielsweise können ebenso in ein System der permanenten Verfügbarkeit und der totalen Kontrolle münden oder das kollektiv verfügbare Wissen in die Austauschbarkeit der Mitarbeiter. Karte Für Karrieren gelten heute andere Spielregeln – Frauen müssen sich richtig positionieren um in Führung zu gehen und zu bleiben.

GSW_2014_Tisch_250x184pxDie Digitalisierung wird alles verändern und zwar sehr schnell. Wir können diese Entwicklung nutzen, um auch den gesellschaftlichen Wandel zu beschleunigen und so zu gestalten, dass wir unsere Optionen wahrnehmen: Frauen mit  Männer an einem Tisch – gemeinsam und auf Augenhöhe.

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Interview

Eros, Geld, Kultur – oder doch die Gene?

Was prägt  unser Verhalten so nachhaltig, dass es uns schwer fällt, neue Rollen zu leben? Die Tagung „XXY ungelöst. Zukunft 2060 – Aussichten für Männer und Frauen“ wird in vieler Hinsicht ungewöhnlich. Es ist die erste Konferenz, die von einem Männer- und einem Frauenverband gemeinsam organisiert wird. Die eingeladenen Referenten und Referentinnen stehen an ungewöhnlicher Stelle im (Berufs-)Leben: auf der Agenda sind  u.a. Vorträge von Margarete Koppers, Polizeivizepräsidentin von Berlin, und von Burlesque-Tänzer Xavier Sanchez. Sie werfen aus ihrer Perspektive einen Blick in das Jahr 2060.

DownloadWir sprachen mit Henrike von Platen, Präsidentin des Business and Professional Women (BPW)  Germany e.V.

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Das Frauen-Netzwerk Business and Professional Women (BPW)  Germany e.V.  wird am 31. Oktober eine Tagung gemeinsam mit dem Bundesforum Männer veranstalten – das ist ein radikal neuer Ansatz: Was ist Ihre Intention dahinter?

Henrike von Platen: Statt dass Männer und Frauen in getrennten Netzwerken sich weiterhin an den jeweiligen Feindbildern vom anderen Geschlecht abarbeiten, wollen wir gemeinsam die Eckpunkte für eine für beide Geschlechter erstrebenswerte Zukunft abstecken. Klingt utopisch, ist auch so.

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: XXY ungelöst – wie wird der Tag aussehen, worum wird es gehen?

Henrike von Platen: Referenten und Referentinnen werden zum Thema Männer und Frauen einen Blick ins Jahr 2060 werfen: rosige Zukunftsvision oder düsteres Schreckensszenario? Das ist die Ausgangslage für die Themen des World Cafés. Dessen Ergebnisse werden in Podiumsrunden dem Plenum vorgestellt und durch weitere Experten und Expertinnen ergänzt.

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: World Café, das bedeutet Arbeit, konkret werden, Austausch – was werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitnehmen?

Henrike von Platen: Partnerschaftlichkeit ist in aller Munde – gehört bis jetzt aber in die Privatsphäre von Paaren. Was die Aufgabe von Gesellschaft und Politik ist, wie Rollenbilder verändert werden müssen, um Partnerschaftlichkeit Wirklichkeit werden zu lassen, steht als Ergebnis am Ende der Tagung. Aug‘ in Aug‘ paritätisch erarbeitet von Männern und Frauen für Männer und Frauen.

Tagung des Business and Professional Women  (BPW)  Germany e.V. und des Bundesforum Männer e.V.
Am Samstag 31. Oktober 2015 
im Hotel Aquino – Tagungszentrum,
Hannoversche Str. 5 in 10115 Berlin

Über den BPW Germany

Mit 40 Clubs und rund 1.800 Mitgliedern ist der Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. eines der größten und ältesten Berufsnetzwerke für angestellte und selbständige Frauen in Deutschland. online karten Seit 1930 ist es Ziel des gemeinnützigen Verbands, Frauen branchen- und grenzüberschreitend zu vernetzen und gleichberechtigte Karrierechancen in der Wirtschaft durchzusetzen.

 … ODER DOCH „UNCONSCIOUS BIAS“?

IsisAnchaleeWenger

#Ilooklikeanengineer 
Die Programmiererin Isis Anchalee Wenger ruft per Twitter-Aktion dazu auf, zu zeigen, dass nicht alle dem Klischee des weißen Entwicklers entsprechen.

Post von Sheryl Sandberg: Managing Unconscious Bias

sheryl_sandbergFacebook habe in Zusammenarbeit mit führenden Forschern ein Trainig entwickelt, um Mitarbeiter bei der Bearbeitung ihrer unbewussten Vorurteile zu unterstützen, so schreibt Sheryl Sandberg in ihrem  Post. Dieses Training ist jetzt in mehreren Videos im Facebook Newsroom veröffentlicht. Als Initiation sollten die Teilnehmer vorher einen Harvard-Test machen, der die Intensität der eigenen „Unconscious Bias“ aufzeigt und in Relation zu allen Teilnehmern des Tests setzt – also den persönlichen Handlungsbedarf klar macht: Der Test dauert ca. 10 Minuten und ist recht aufschlussreich.

Wirtschaftliche Schäden durch Rollenklischees

„Unbewusste Vorannahmen“, so die Übersetzung, schaden Männer, Frauen und den Unternehmen, für die sie arbeiten. Es handelt sich dabei um stark veraltete biologische Mechanismen aber Unconscious Bias sind ein erfolgskritischer Wirtschaftsfaktor: zum Thema gibt es auf der Seite der „Charta der Vielfalt“ mehrere wissenschaftliche Artikel u.a. von einer Wirtschaftspsychologin und einem Neurowissenschaftler.

 

Karriere

BRAND BUILDING: IHR KARRIERE-BOOSTER

„Halleluja, Halleluja, Halleluja“ oder auch „Amen“ – aber nur in der Passionszeit: Das hörte eine unserer Rednerinnen nach jedem ihrer sonntäglichen Auftritte.  Sie hatte eine überaus kreative Strategie entwickelt, an ihrem Lampenfieber zu arbeiten, und eine Übereinkunft mit dem Pfarrer ihrer Gemeinde getroffen. Ein Jahr lang trug sie jeden Sonntag im Gottesdienst und vor der versammelten Gemeinde den Bibelausschnitt vor, der das Thema des Tages aufgreift.

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„Ja!“ sagen

Wenn Sie es wirklich wissen wollen, wenn Sie aktiv Ihre Karriere voranbringen wollen, dann gibt es immer Optionen, wie Sie Ihre Ziele erreichen und Barrieren überwinden. Im Moment rollen Unternehmen Frauen, die Führungspositionen anstreben, den Roten Teppich aus. Wir haben Chancen wie noch nie zuvor – aber wir müssen Sie auch nutzen! Investieren Sie Zeit und Kraft in Ihr Eigenmarketing und nutzen Sie dafür jede Gelegenheit auf die Bühne und aufs Podium zu gehen – sagen Sie immer erstmal  „Ja“ und schauen Sie dann, wie Sie es hinkriegen, das ist mein Rat und mein Erfolgsrezept.

Üben, üben, üben…

Alsterloge_Huhu_swWir brauchen nicht noch einen Schein oder noch ein Diplom und das Wissen eines Hochschulprofessors um als Experte mit unserem Leidenschaftsthema wahrgenommen zu werden. Sie schärfen Ihr Profil, indem Sie auf die Bühne gehen, mit Ihrer Haltung zum Diskurs beitragen, Ihren Auftritt professionalisieren und sich damit klar positionieren.

  • Lernen Sie Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung zu unterscheiden
  • Bestimmen Sie Ihre Zielgruppe
  • Entwickeln Sie begeisternde Inhalte
  • Perfektionieren Sie Ihren Auftritt
  • Marketing-Tool Nr. 1: Ihr Video

Liturgien und andere innovative Formate

 Vielleicht würde Ihnen auch manchmal noch das „Halleluja“ nach dem Vortrag ein bisschen fehlen, aber unsere Rednerin hat es geschafft, mit ihrem Lampenfieber umzugehen, und ist heute eine nachgefragte Referentin. Von Bühnencoaching über Marketing bis Storytelling – wir haben inzwischen auch andere innovative Formate entwickelt, die Sie fit machen für Bühne und Karriere und Sie bei Ihrem Brand  Building unterstützen: In unseren Campus Kalender finden Sie GENERALPROBEN, Lunch&Learn Webinare und andere Veranstaltungen – nutzen Sie Ihre Optionen, jetzt.

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Allgemein

„Plan W – Frauen verändern Wirtschaft“

Neues SZ-Wirtschaftsmagazin für Frauen in der morgigen Wochenendausgabe

„Eine tolle Initiative, die wir unterstützen, weil sie Frauen in der Wirtschaft und mit ihrer Expertise als Rolemodels sichtbar macht!“, sagt Regina Mehler. Das neue Magazin erscheint morgen zum ersten Mal – als Beilage der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung

Cover[1]„Wirtschaft berührt Frauen täglich – ob im Beruf, beim Einkauf, als Anlegerin oder Managerin des Haushaltsbudgets. Sie tätigen zwei Drittel des globalen Konsums. Als Arbeitnehmerinnen und Unternehmerinnen sind sie die stille Reserve der Weltwirtschaft. Dennoch fehlt es an weiblichem Einfluss in den Schaltzentralen der Macht. Bislang gelingt es Frauen noch nicht ausreichend, steigende Bildung, Qualifikation und Ambition in Positionen umzusetzen, an denen sie den Lauf der Welt maßgeblich mitgestalten können. Um dies zu schaffen, brauchen sie Partner und Vorbilder: in den Unternehmen und Regierungen, den Finanzinstitutionen und in ihren Familien. PLAN W möchte Frauen Lust auf Gestaltung, Verantwortung und Erfolg machen, denn Vielfalt bringt neue Ideen, von denen alle profitieren. „Wir sagen: Frauen verändern Wirtschaft.“, erläutert Alexandra Borchardt, die Chefin vom Dienst der Süddeutschen (SZ) ist Redaktionsleiterin des Magazins. „Die Wirtschaft wird weiblicher“, mit Plan W werde die SZ „ … den wachsenden Einfluss von Frauen in der Wirtschaft beleuchten“, so Ulrich Schäfer, Leiter des Wirtschaftsressorts der SZ.

Macht

Die erste Ausgabe des vierteljährlich erscheinenden Magazins hat den Schwerpunkt Macht: Weiterlesen