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Global Summit of Women in Warschau

Auf der Agenda standen hochrangige Regierungsvertreter, Unternehmerinnen, CEOs und Vertreter von NGOs. Behandelt wurden Megatrends in Wirtschaft und Gesellschaft:

„Technology is for women like the pill in the 60s, it stands for all kinds of freedom“ (Sylvia Coutinho, CEO UBS Brazil, Tweet von Alexandra Borchardt ‏@AlexaBorchardt  11. Juni unter #GSW2016)

Atifete_JahjagaEbenso ging es um aktuelle Business-Themen wie Resilienz, Leadership Development und Social Media in Unternehmen. Eine der inspirierenden Rednerinnen war Latifete Jahjaga, die ihre Erfahrungen als Präsidentin des Kosovo teilte und tiefe Einblicke in die Situation in ihrem Land gab. “No one area of the world has the magic answers, but we can help each other along if we find out what one woman did in her country to address a particular problem, whether she is a Minister, a corporate executive, an entrepreneur or an NGO leader.” (Huffpost-Interview mit Initiatorin Irene Natividat 22.4.2015)

Der Global Summit of Women ist ein Weltwirtschaftsforum, das seit 1990 jedes Jahr auf einem anderen Kontinent in einer anderen Stadt stattfindet. In diesem Jahr waren 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 74 Nationen in Warschau dabei. Mit 60 Teilnehmerinnen aus Wirtschaft, Administration und NGOs war die deutsche Delegation die 6. größte aller teilnehmenden Staaten: Ein Bild vom Empfang beim deutschen Botschafter in Warschau.

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Allein der Tagungsort in Polen ist zum Politikum geworden, weil die neue polnische Regierung den Rückzug der Frauen aus dem Berufsleben massiv fördert. Denn es geht auf diesem Summit darum, auf internationaler Ebene Erfahrungen auszutauschen und starke Netzwerke zu knüpfen, um die ökonomischen Chancen von Frauen global zu stärken. 


20160610-ferner-global-summit-women,property=bild,bereich=bmfsfj,sprache=de,width=240,height=165Elke Ferner, Staatssekretärin im Familienministerium nahm eine Auszeichnung für das Programm “Perspektive Wiedereinstieg” des Ministeriums entgegen. (rechts im Bild mit Lydia Mutsch (M.), Gesundheitsministerin sowie Ministerin für Chancengleichheit in Luxemburg, und Laurence Rossignol (l.), französische Ministerin für Familie, Kinder und Frauenrechte)

Der Summit war vor allem eine energiegeladene Zusammenkunft führender und engagierter Frauen aus Wirtschaft und Gesellschaft. Es gibt weltweit kaum einen internationaleren Kongress, der so erstklassige Netzwerkmöglichkeiten über alle Branchen hinweg bietet. Die WOMEN SPEAKER FOUNDATION unterstützt den Global Summit of Women als Global Member. Sind Sie nächstes Jahr in Tokio dabei?

 

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Global Summit of Women in Warschau

9029097488_bdd36c572d_zDer Global Summit of Women 2016 wird vom 9. bis zum 11. Juni in Warschau stattfinden unter dem Titel „Women: Building an Inclusive Economy in the Digital Age“. Wir sprachen mit Ursula Schwarzenbart, Chief Diversity Officer bei der Daimler AG und Mitglied des Vorstandes des Global Summit of Women (GSW).

WOMEN SPEAKER FOUNDATION: Können Sie uns etwas über Geschichte und Ziele der Veranstaltung sagen und warum Sie Mitglied im Vorstand dieses jährlichen internationalen Events sind?

Ursula Schwarzenbart: „Der GSW ist eine der hochkarätigsten und mit Abstand die internationalste Konferenz, die ich kenne – jedes Jahr sind dort 75 bis 90 Nationen vertreten. Daimler hat langjährige Beziehungen zum Global Summit und mit der Übernahme weltweiter Verantwortung im Unternehmen habe ich auch begonnen mich inhaltlich einzubringen. Ich habe Moderationen übernommen, Vorträge gehalten und bin im International Planning Commitee, das aus zehn Frauen aus allen Regionen der Welt besteht. Seit dem 22. März gehöre ich zum Vorstand des GSW. Von erfolgreichen Frauen, teilweise mit großen eigenen Unternehmen, habe ich viel darüber gelernt, wie man Diversity-Themen voran bringt. Inzwischen habe ich über den GSW ein geniales internationales Netzwerk und verlässliche Anlaufstellen in fast allen Ländern der Welt.“

photo - Daimler tableWOMEN SPEAKER FOUNDATION: Jedes Jahr sind Staatsoberhäupter, Regierungsmitglieder und hochrangige Vertreter namhafter Unternehmen und NGOs aus der ganzen Welt dabei – wie sieht es mit der deutschen Delegation aus?

Ursula Schwarzenbart: Auf dem ersten Summit an dem ich teilgenommen habe, damals in Ägypten, traf ich genau eine Frau aus Deutschland. 2006 dann in Berlin, war es fast noch zu früh, weil es wenig Aufmerksamkeit für das Thema Diversity hierzulande gab – trotzdem war die Konferenz ein großer Erfolg. In Paris dann, vor zwei Jahren, übernahm Ministerin Schwesig die Schirmherrschaft für die deutsche Delegation, wir waren 45 Frauen von 1000 Teilnehmerinnen. In anderen Ländern ist das Bewusstsein für die Frauenthematik wesentlich ausgeprägter und selbstverständlicher. Es ist mein Ziel, diese Anzahl noch deutlich zu steigern, damit die Frauen davon profitieren und sich gegenseitig erfolgreich machen, so wie in anderen Ländern auch. Weiterlesen

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WoMenCONNEX 2015 – NACHLESE

Kongress- und Karrieremesse zur Positionierung von Frauen in der Arbeitswelt

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Networking stand auch bei der zweiten Auflage der WoMenCONNEX im Fokus. „Ich habe viele Kontakte zu den Verantwortlichen in unterschiedlichen Unternehmen hergestellt, für die ich sonst viel mehr Zeit hätte investieren müssen.“, sagte Regina Mehler. Die WOMEN SPEAKER FOUNDATION war mit einem Stand vertreten und Regina Mehlers Workshop „Ihre Eigenmarke in Szene setzen: Die Do‘s und Dont‘s auf der Bühne“ stand am Nachmittag auf der Agenda.  40 Prozent der 470 TeilnehmerInnen stammen aus Unternehmen, die mehr als 1.000 Mitarbeiter haben; das sind über 10 Prozent mehr als im Vorjahr.  Weiterlesen

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250 Tech-Frauen im Epizentrum der digitalen Transformation

ADA LOVELACE FESTIVAL 2015 – NACHLESE

 „Hier war zwei Tage lang unglaublich viel Energie zu spüren!“ 50 meist weibliche Speakerinnen – Wissenschaftlerinnen, IT-Entwicklerinnen und Managerinnen aus aller Welt – „brannten“ für ihre Arbeit an den aktuellen Schlüsselthemen von Technologie und digitaler Transformation.

Franziska Blum, Chefredakteurin Online der Wirtschaftswoche, fotografierte bei ihrer Begrüßung das fast ausschließlich weibliche Festival-Publikum der IT-Veranstaltung und zitierte damit Miriam Meckel, die zur Eröffnung der Medientage in München „die 22% Frauen suchen“ wollte. Sind wir einen ganzen Schritt weiter, wenn Frauen eine Tech-Veranstaltung dominieren, auf der die klassischen Diversity Themen nur noch eine Nebenrolle spielen? „Die zwei Tage in Berlin zeigten, wie viele Frauen die digitale Zukunft unserer Gesellschaft mit Ihrem Know-how, ihrer Innovationskraft und ihren Ideen auf höchstem Niveau gestalten“. Die WOMEN SPEAKER FOUNDATION unterstützte die Veranstaltung als Partner mit Speakerinnen und mit Regina Mehler im Advisory Board. (Foto: @Miriam)

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‚Frauen auf die Bühne‘ Panel-Diskussion am 22.8.2013 in Hamburg

 

Warum sind Frauen immer noch so selten auf den Bühnen der Digitalszene zu sehen und wie lässt sich das ändern?

Gemeinsam mit hochkarätigen Gästen aus der Branche diskutierte Regina Mehler diese Frage in der Panel-Diskussion von Hamburg@work und den Digital Media Women im betahaus Hamburg.

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„Bei Job- oder Bühnenanfragen erstmal „Ja!“ sagen und dann grübeln wie man es meistert. Denn Expertinnen sind Frauen längst, es braucht nur eine Spur mehr Mut, auch zur Lücke!“, so Regina Mehler.