Veröffentlichungen unserer Rednerinnen

Reality Bites – Mit einem Text von Regina Mehler

Best Practice und Erfolgsfaktoren im B2B Marketing
Es waren einmal Marketingleiter der führenden IT Anbieter in Deutschland. Die trafen sich regelmäßig, um ihre Erfahrungen auszutauschen. Klingt wie ein Märchen, weil die Aufgabe jedes einzelnen ja eigentlich darin bestand, „…sich im Markt vom jeweils anderen deutlich abzugrenzen“ – hat aber einen Namen: „Marketing Benchmark Circle“ (MBC).  Seit elf Jahren treffen sie sich, mittelständische Unternehmen und große internationale Akteure. Kaum eine Branche hat sich in dieser Zeit so rasant entwickelt wie der IT-Markt und nur wenige Bereiche haben in den vergangenen zehn Jahren gerade durch die Digitalisierung derart markante Umbrüche erlebt wie das Marketing.   

Haufe_Reality_BitesIn den 13 Kapiteln des Buches werden mit Praxisbeispielen dieser Profis die topaktuellen Themen des Marketing sozusagen im „How-to“-Modus durchdekliniert: Es geht u.a. um Brands, um Content Marketing, Storytelling, SEO, Corporate Responsibility, Social Media, Employer Branding, Internationales Marketing, die Rolle des Marketing in der Unternehmensentwicklung oder die noch lange nicht zu Ende erzählte Geschichte des fruchtbaren Miteinander von Marketing und Vertrieb die Regina Mehler und Meinrad Much geschrieben haben. Und weil die Autoren genau wissen, wovon sie reden, bleiben die Themen mit Beispielen aus dem richtigen Leben leicht verständlich – auch da, wo Studien und Marktforschung in Schaubildern und Diagrammen zitiert werden.

Der MBC ist also ein Erfolgskonzept: Dieser Austausch der Best Practice untereinander ist für alle Inspiration zur gemeinsamen Weiterentwicklung und erspart gleichzeitig jedem, die Fehler der anderen selbst zu machen. Dahinter steht eine offene, professionelle und kooperative Haltung, von der alle profitieren und die nun in Buchform als „Reality Bites“ vorliegt: für Marketingverantwortliche, für Unternehmer, für Studenten und für alle, die wissen wollen, wie’s geht.

„Reality Bites“ ist ab sofort inkl. eBook und Arbeitshilfen online für 39,95 Euro bei Haufe, im Buchhandel oder für 35,90 im Kindle-Shop zu bekommen.

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Interview, Presseartikel

„Viele Frauen haben es sich in der Mitte ganz schön gemütlich gemacht“

Monique Siegel im brand eins Interview mit Gabriele Fischer

Das ist eine kurze Zusammenfassung des kontroversen und unbedingt lesenswerten Gesprächs im neuen Heft.


„So viele hoch qualifizierte Frauen verlassen die Universitäten, Fachkräfte werden überall gesucht, und nie waren die Chancen besser – dennoch reden viele Frauen am liebsten über die Nachteile, die ihr Geschlecht mit sich bringt.“, sagt Monique Siegel. Frauen könnten alles erreichen – aber sie müssten es wollen. “ Was ich den Frauen verüble, ist, dass ihre Gedanken oft nur um den eigenen Bauchnabel kreisen.“ Niemand kriege alles, so Monique Siegel weiter, auch Männer müssten verzichten, wenn sie Spitzenjobs haben wollten.

Sind Frauen die besseren Manager?

Monique_SiegelAuf diese Frage antwortet Monique Siegel: „Diversity ist der bessere Manager – wir brauchen die Ergänzung, die Vielfalt. Es gibt gute und schlechte Manager in beiden Geschlechtern, es gibt Zicken und Despoten. Es gibt Frauen, die andere Frauen fördern, aber auch solche, die neidisch sind, und wir müssen lernen damit zu leben.“ Der Zynismus und die absurden Wetten darauf, dass jemand verliert, die Jagd nach immer höheren Boni in der Finanzkrise seien Auswüchse einer Monokultur. Inzwischen gebe es eine Menge Studien von McKinsey, Boston Consulting, Deutsche Bank, die alle zu dem Schluss kämen, dass es profitabler sei, „Wenn Frauen und Männer ein Unternehmen gemeinsam führen.“ Es gehe eher um Ökonomie als um Frauenförderung: Monique Siegel ist mittlerweile für eine auf fünf Jahre begrenzte Quote, „Offenbar brauchen Männer einen gewissen Druck, um ihr Unternehmen profitabel zu machen.“

Die Frauenfrage in der Generation Y

Auf die Frage, ob es die Frauenfrage in zehn Jahren noch geben werde, antwortet die Trendanalytikerin: „Nein.“, weil die Generation Y ganz andere Probleme haben werde und zum anderen, weil die neue Generation mit dem Thema entspannter umgehe und ähnliche Ziele habe. „Auch

junge Männer wollen Zeit für ihre Familie haben, die alten Konkurrenzspiele öden sie an und mit den Statussymbolen ihrer Väter können sie wenig anfangen.“ Sie müssten nur wie die Frauen lernen, ihre Forderungen einzubringen und die Tatsache zu nutzen, dass sie in einer starken Position seien.

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